DAX -0,22 % 25.099,00 Pkt 18:00:00 MDAX -0,05 % 31.965,53 Pkt 18:00:00 Euro Stoxx 50 +1,14 % 6.280,94 Pkt 18:00:00 Dow Jones -0,52 % 51.947,25 Pkt 23:26:43 S&P 500 -1,16 % 7.411,98 Pkt 23:26:35 Nasdaq -2,78 % 24.975,82 Pkt 23:15:59 Nikkei -2,73 % 64.611,15 Pkt 08:45:03 Gold +0,08 % 4.070,80 USD 22:59:59 Silber +0,43 % 58,91 USD 22:59:55 Brent 0,00 % 96,78 USD 22:59:55 WTI 0,00 % 89,31 USD 22:59:59 Bitcoin +0,24 % 64.468,74 USD 12:30:52 EUR/USD -0,32 % 1,13750 USD 23:29:21 EUR/GBP 0,00 % 0,85320 GBP 06:49:20 EUR/CHF +0,06 % 0,92970 CHF 06:49:20 EUR/JPY +0,08 % 186,245 JPY 23:29:21

Olympia IOC hebt Suspendierung des Russischen Olympischen Komitees vorläufig auf

Sport

Die bisher geltenden Beschränkungen für die Teilnahme von Russen an internationalen Wettbewerben seien auch im Hinblick auf die Qualifikation für die Olympischen Spiele 2028 außer Kraft gesetzt, entschied die Spitze des Internationalen Olympischen Komitees in Lausanne. Ob die russischen Athleten und Teams bei den Sommerspielen in Los Angeles auch wieder mit eigener Flagge und Hymne starten dürfen, solle allerdings erst zu einem späteren Zeitpunkt beurteilt werden, hieß es. "Juristische Grundlage entfallen" Damit kassierte das IOC nach drei Jahren seine Empfehlungen an die Ausrichter internationaler Sportveranstaltungen für die Zulassung von Russen. Auch die Sperre des Russischen Olympischen Komitees (ROC) wurde vorläufig aufgehoben, da aus Sicht des IOC die juristische Grundlage entfallen ist. Mit Verweis auf die IOC-Session Ende Juni, bei der die Ringe-Organisation ihre Position zur Neutralität des Sports gestärkt hatte, sagte Präsidentin Kirsty Coventry, der Schritt vom Dienstag sei "angesichts unserer neuen strategischen Ausrichtung nur logisch". Die Sanktionen gegen Russland hatte das IOC damit begründet, dass das ROC gegen die Olympische Charta verstoßen habe, weil es die vier annektierten ukrainischen Gebiete Donezk, Cherson, Luhansk und Saporischschja aufgenommen hat. Russlands Olympia-Komitee hatte dieser Begründung aber durch einen sportjuristischen Winkelzug die Grundlage entzogen. Belarus-Sanktionen schon außer Kraft gesetzt Nach dem Beginn des russischen Angriffskriegs in der Ukraine vor mehr als vier Jahren hatte das IOC sowohl Russlands Sportler wie auch die belarusischen Athleten mit Sanktionen belegt. Belarus unterstützt Russland im Krieg gegen die Ukraine. An den Olympischen Spielen in Paris 2024 und den Winterspielen in Mailand und Cortina d'Ampezzo in diesem Jahr durften nur Einzelsportler beider Nationen als neutrale Athleten teilnehmen. Schon vor einigen Wochen hatte das IOC Athletinnen und Athleten aus Belarus die Rückkehr in internationale Wettbewerbe erleichtert. Nach Meinung der Dachorganisation dürfe der Start von Athleten bei internationalen Wettkämpfen "nicht durch das Handeln ihrer Regierungen eingeschränkt werden, einschließlich der Beteiligung an einem Krieg oder Konflikt". Coventry keine Sorge vor politischer Einmischung Auf die Frage nach möglichen politischen Einmischungen bei den Spielen in Los Angeles verwies IOC-Präsidentin Kirsty Coventry auf bestehende Schutzmechanismen. Die olympische Bewegung ‌verfüge über Instrumente, um Streitigkeiten beizulegen, sagte sie. Der Internationale Sportgerichtshof (CAS) sei dafür zuständig, alle Konflikte ‌in ​einem Eilverfahren zu lösen. Hintergrund ist die jüngste Intervention von ​US-Präsident Donald Trump bei der Fußball-Weltmeisterschaft. Nach einer Roten Karte gegen ‌den US-Stürmer Folarin Balogun hatte Trump den Präsidenten des Weltfußballverbandes Fifa, Gianni Infantino, angerufen. Die Fifa setzte die ​Sperre ​daraufhin zur Bewährung aus. Infantino bestätigte das Telefonat, betonte jedoch die Unabhängigkeit der Fifa-Gremien.

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