Omoda 4: Dieses China-SUV sieht aus wie ein kleiner Lamborghini
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Lambo statt Langeweile: Während Lamborghini auf dem Pariser Salon gar nicht vertreten war, gab es an der Porte de Versailles trotzdem ein bisschen Sant’Agata zu sehen. Denn Chery-Tochter Omoda hat dort den neuen Omoda 4 enthüllt.
Und weil es unter den chinesischen Kompakt-SUVs langsam ziemlich eng wird, haben sich die Designer beim Lamborghini Urus bedient. Giftige LED-Schlitze, scharf geschnittene Flanken und ein keilförmiges Heck machen den 4,42 Meter langen Vierer tatsächlich zum Hingucker. Dagegen wirkt ein VW T-Roc fast schon brav.
Omoda 4 startet wie ein Lamborghini
Auch innen gibt es eine kleine Lambo-Leihgabe. Zwar folgt das Cockpit mit schmalem Digitaldisplay und großem Hochkant-Touchscreen dem bekannten China-Muster. Doch bevor der Fahrer den Motor starten kann, muss er wie beim Urus & Co. erst eine rote Schutzkappe über dem Startknopf hochschnippen.
Spätestens danach ist es allerdings vorbei mit dem Lambo-Feeling.
Denn statt eines V8 gibt es einen Hybrid mit 1,5-Liter-Vierzylinder oder einen reinen Elektroantrieb.
Der Hybrid kombiniert den Benziner mit einer 100 kW starken E-Maschine und kommt auf 279 PS Systemleistung. Von 0 auf 100 km/h benötigt er trotzdem eher gemütliche 8,1 Sekunden, bei 179 km/h ist Schluss.
Elektro-Omoda schafft knapp 500 Kilometer
Der elektrische Omoda 4 bekommt einen 67-kWh-Akku und 218 PS. Die Reichweite soll knapp 500 Kilometer betragen, geladen wird mit maximal 120 kW. Den Sprint auf 100 km/h schafft der Stromer in 7,9 Sekunden, maximal sind 170 km/h drin.
Wichtiger als die Fahrleistungen: Der Omoda fährt sich überraschend europäisch. Er federt sauber, lenkt präzise und bleibt auch in schnelleren Kurven verbindlich. Das dürfte nicht zuletzt am europäischen Entwicklungszentrum in Raunheim liegen, das diesmal von Beginn an an der Abstimmung beteiligt war.
Omoda 4 soll besonders günstig werden
Nachbessern sollten die Chinesen dagegen noch bei den Assistenzsystemen. Denn auch der Omoda bimmelt und fiept während der Fahrt deutlich häufiger, als einem lieb sein kann.
Den Preis verrät Omoda noch nicht. Klar ist bislang nur: Der Vierer soll das günstigste Modell der Marke werden. Ein Einstieg knapp oberhalb von 20.000 Euro ist im Gespräch.
Und selbst wenn daraus nichts wird: Billiger dürfte man an ein bisschen Lambo-Look kaum kommen.