DAX +1,75 % 26.039,68 Pkt 18:00:00 MDAX +0,99 % 30.798,65 Pkt 18:00:00 Euro Stoxx 50 +0,64 % 6.207,07 Pkt 18:00:00 Dow Jones -0,07 % 52.342,56 Pkt 21:33:51 S&P 500 -0,03 % 7.720,39 Pkt 21:32:46 Nasdaq -1,11 % 26.184,73 Pkt 21:52:55 Nikkei +1,10 % 64.659,47 Pkt 07:45:03 Gold -0,39 % 4.035,80 USD 21:42:46 Silber -2,20 % 52,28 USD 21:42:54 Brent -3,24 % 111,58 USD 21:42:32 WTI +0,10 % 102,88 USD 21:42:32 Bitcoin -2,89 % 78.920,60 USD 21:52:52 EUR/USD +0,50 % 1,11860 USD 21:52:46 EUR/GBP -0,05 % 0,83570 GBP 21:52:55 EUR/CHF -0,09 % 0,92150 CHF 21:52:56 EUR/JPY +0,31 % 176,336 JPY 21:52:56

Online-Buchungsrekord für Ferienwohnungen

Nation

Ferienhäuser und -wohnungen werden in Deutschland immer häufiger über Online-Plattformen gebucht. Im vergangenen Jahr vermittelten allein die Internet-Anbieter Airbnb, Booking und Expedia 68,3 Millionen Übernachtungen, wie das Statistische Bundesamt unter Berufung auf Daten der EU-Behörde Eurostat berichtet. Das waren 13,0 Prozent mehr als im Jahr zuvor.

Besonders deutlich wird der Boom im Vergleich zur Zeit vor der Corona-Pandemie: Die Zahl der gebuchten Nächte lag um gut 83 Prozent über dem Niveau von 2019 - und das, obwohl die Daten der Plattform TripAdvisor nicht mehr in die Erhebung einflossen. 2024 waren noch Daten des Anbieters enthalten, der nun den Datenaustausch mit der europäischen Statistikbehörde Eurostat aufgekündigt hat.

Mit den Daten von drei großen Anbietern wird der Ferienhausmarkt nicht vollständig abgedeckt. Die Statistiker sehen darin dennoch eine wichtige Ergänzung zur offiziellen Übernachtungsstatistik, die nur Betriebe mit mindestens zehn Betten berücksichtigt. Von den Übernachtungen, die über die Portale gebucht wurden, fanden 94 Prozent oder 64,1 Millionen in kleineren Einheiten statt.

Urlaub in den Bergen beliebt

Besonders beliebt ist Bayern: Die meisten Übernachtungen entfielen mit 10,6 Millionen auf das südliche Bundesland. Dahinter folgen Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen mit jeweils 8,1 Millionen.

Ein Blick auf die Bundesländer zeigt zudem unterschiedliche Reisemuster. Während in Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein die Gäste zu rund 90 Prozent aus dem Inland stammten, war die Gästestruktur in den Stadtstaaten und westlichen Bundesländern internationaler geprägt. In Berlin entfielen mehr als zwei Drittel (67,7 Prozent) auf ausländische Gäste.

Viele Gäste aus den Niederlanden

Generell zeigt sich aber, dass es vor allem eine starke Nachfrage aus dem Inland gibt: Die Zahl der über die Plattformen gebuchten Übernachtungen von Gästen aus dem Inland ist 2025 um 15,3 Prozent auf 48,5 Millionen gewachsen.

Aus dem Ausland kamen 19,8 Millionen Buchungen und damit 7,8 Prozent mehr als im Vorjahr. Die meisten internationalen Gäste kamen aus den Niederlanden mit 2,9 Millionen Übernachtungen, gefolgt von Polen (2,1 Millionen) und den USA (1,3 Millionen).

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