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Opel-Rückruf: 5.500 Fahrzeuge brauchen wegen Softwarefehler Update

Technologie

Wegen eines Softwarefehlers ruft Opel aktuell Modelle seines Kompaktwagens Astra zurück, wie das Fachmagazin „Autohaus“ berichtet. Die Maßnahme umfasst hierzulande mehr als 5.500 Fahrzeuge, weltweit sind rund 7.600 Einheiten betroffen. Da der Defekt zu fehlerhaften Anzeigen im Cockpit führen kann, überwacht das Kraftfahrt-Bundesamt die Rückrufaktion (Referenznummer 16765R).

Softwarefehler bei neueren Modellen: Diese Opel Astra sind betroffen

Grund für die Störung ist eine vorzeitig durchgeführte Produktanpassung ohne die passende Software. Dadurch zeigt das System den Fahrern unter Umständen falsche Geschwindigkeitsbegrenzungen an.

Betroffen sind nach Fahrzeuge, die im Zeitraum zwischen dem 26. September und dem 10. Dezember 2025 gefertigt wurden. Bislang sind der Behörde keinerlei Sach- oder Personenschäden im Zusammenhang mit dieser Fehlfunktion bekannt.

Update kommt per Funk direkt auf das Auto

Für die Halter bedeutet die Rückrufaktion in den meisten Fällen keinen zeitaufwendigen Werkstattbesuch. Opel korrigiert den Fehler über eine drahtlose Aktualisierung der Software des Fahrzeugüberwachungssteuergeräts und gegebenenfalls des Infotainmentsystems.

Dieser sogenannte Over-the-Air-Prozess lässt sich direkt über die Mobilfunkverbindung des Autos einspielen und dauert meist nur wenige Minuten. Wie das Portal „Autohaus“ schreibt, läuft die interne Maßnahme unter dem Herstellercode KWS.

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Immer mehr Rückrufe: Warum Auto-Fahrer jetzt häufiger in die Werkstatt müssen

Laut einer ADAC-Untersuchung basierend auf Daten des Kraftfahrt-Bundesamts hat sich die Zahl der Auto-Rückrufe stark erhöht: 2025 gab es 532 Aktionen (fast dreimal so viele wie 2010), und 2024 waren 2,84 Millionen Fahrzeuge betroffen – ein Plus von 48 Prozent zum Vorjahr.

Mercedes-Benz führte 2025 bei den Aktionen, ein BMW-Anlasser-Fehler betraf die meisten Autos. Gründe sind die gestiegene Zahl zugelassener Fahrzeuge und Baureihen, mehr asiatische Marken, komplexere Technik mit kürzeren Entwicklungszeiten sowie große Aktionen wie der Dieselskandal.

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