DAX +0,70 % 26.323,88 Pkt 18:00:00 MDAX -0,55 % 32.251,14 Pkt 18:00:00 Euro Stoxx 50 +0,18 % 6.535,62 Pkt 18:00:00 Dow Jones +0,06 % 53.914,93 Pkt 19:17:56 S&P 500 +0,59 % 7.755,36 Pkt 19:17:55 Nasdaq +1,02 % 26.617,58 Pkt 19:17:56 Nikkei +2,08 % 66.970,22 Pkt 08:45:03 Gold +0,29 % 4.412,60 USD 19:07:48 Silber +2,57 % 65,13 USD 19:07:52 Brent +4,27 % 87,12 USD 19:07:36 WTI +4,27 % 81,52 USD 19:07:55 Bitcoin -1,50 % 63.870,83 USD 19:17:53 EUR/USD +0,19 % 1,15470 USD 19:17:25 EUR/GBP -0,25 % 0,85440 GBP 19:17:55 EUR/CHF -0,13 % 0,93500 CHF 19:17:56 EUR/JPY +0,62 % 183,677 JPY 19:17:55

OpenAI Codex Micro: Warum alle diese seltsame KI-Tastatur haben wollen

Technologie

TTS-Player überspringen↵Artikel weiterlesen Die Tastatur für KI hat nur 12 Tasten. Sie kostet 230 Dollar – und war doch nach weniger als 24 Stunden ausverkauft. Die „Codex Micro“ sieht aus wie die Fernbedienung eines Raumschiffs: Tasten, die farbig pulsieren, ein Drehknopf und ein Mini-Steuerknüppel. BILD konnte ein Exemplar der heiß begehrten Sonderedition von OpenAI (ChatGPT) und Tastatur-Hersteller Work Louder in den USA bestellen. Was macht das Gerät? Die Tastatur hilft Menschen, die mit Künstlicher Intelligenz programmieren. Ihre Farben zeigen, ob die KI arbeitet, auf Eingabe wartet oder fertig ist. Denn beim Erstellen von Programmen stellt die KI Dutzende Rückfragen. Mit einem Knopfdruck startet oder stoppt der Nutzer den nächsten Schritt, statt ständig auf das Chatfenster zu starren und mit herkömmlicher Maus und Text zu antworten. Für alle, die parallel mehrere Programme bauen, ist das durchaus hilfreich – aber kein Muss. Der Erfolg liegt eher am KI-Hype und daran, dass das Gerät schick und auffällig ist. Für KI-Fans ist es Werkzeug und Sammlerstück zugleich. Die Sonderedition bleibt ausverkauft. Nachschub ist bisher nicht angekündigt. Beim Hersteller „ Work Louder“ kann man aber ein fast identisches Modell kaufen („Creator Micro 2“). Darum ist KI-Programmierung so wichtig OpenAI nennt sein Programmier-Produkt Codex, bei Konkurrent Anthropic heißt es Claude Code. Beide können Software schreiben, prüfen und verbessern. Früher musste man dafür komplizierte Computersprachen lernen. Heute reichen oft normale Sätze: „Baue mir eine App“ oder „Finde den Fehler auf meiner Webseite“. Die KI übersetzt den Wunsch in Computercode und kümmert sich um den Rest. Das ermöglicht jedem KI-Nutzer, Software-Ideen umzusetzen, die früher Wochen dauerten und Tausende Euro kosteten. Auch professionelle Programmierer macht KI laut Studien bis zu 50 Prozent schneller. Nvidia-Chef Jensen Huang (63): „Jeder ist Programmierer. Die Programmiersprache der Zukunft heißt Mensch.“ Wichtig: Programmieren mit KI betrifft nicht nur Tech-Firmen. Der Bäcker benötigt einen Onlineshop. Die Arztpraxis ein Termin-System. Fabriken einen Dienstplan. Der Sportverein ein Buchungssystem – fast jeder Arbeitsprozess basiert heute auf Software. Deshalb ist KI-Programmieren für fast jede Branche wichtig und bietet riesige Chancen für die Wirtschaft. Aber auch Risiken, wenn Menschen z.B. Schadsoftware zum Hacken schreiben lassen. Wie weit der Wandel schon ist, zeigt Google : Dort werden nach Angaben von Firmenchef Sundar Pichai (54) bereits 75 Prozent des neuen Codes von KI erzeugt – Menschen prüfen und genehmigen ihn anschließend.

← Zurück zu News

Bereit für Ihre kostenlose E-Mail?

512 MB Speicher, modernes Webmail und ein News-Portal — kostenlos starten.

Jetzt kostenlos registrieren