DAX +0,74 % 26.319,45 Pkt 18:00:00 MDAX -0,06 % 32.407,20 Pkt 18:00:00 Euro Stoxx 50 +0,33 % 6.523,86 Pkt 18:00:00 Dow Jones -0,57 % 54.036,93 Pkt 22:50:36 S&P 500 +0,44 % 7.757,64 Pkt 22:50:24 Nasdaq +1,24 % 26.690,62 Pkt 23:15:59 Nikkei -0,12 % 65.606,71 Pkt 08:45:02 Gold +3,76 % 4.401,30 USD 22:59:55 Silber +3,84 % 63,80 USD 22:59:56 Brent -0,27 % 82,27 USD 22:59:58 WTI -0,27 % 77,08 USD 22:59:59 Bitcoin +0,03 % 64.904,60 USD 03:17:59 EUR/USD +0,04 % 1,15620 USD 23:29:57 EUR/GBP -0,15 % 0,85670 GBP 23:29:57 EUR/CHF +0,13 % 0,93350 CHF 23:29:57 EUR/JPY +0,13 % 182,378 JPY 23:29:57

OpenAI: Konzern stoppt KI-Modell Astra wegen Cyber-Sicherheitsbedenken

Allgemein

Grund sei, dass Astra mögliche »kritische« ​Fähigkeiten im Bereich der Cybersicherheit habe. Nach den Sicherheitsrichtlinien von OpenAI gilt ein Modell als kritisch, wenn es eigenständig schwerwiegende, tatsächliche Software-Schwachstellen – sogenannte Zero-Day-Exploits – erkennen und ausnutzen oder komplexe ​Cyberangriffe auf hochsichere Ziele ausführen kann. »Während wir dieses Modell weiter testen und ⁠bewerten, deuten ⁠unsere vorläufigen Auswertungen auf eine so starke Leistung hin, dass wir ein kritisches Fähigkeitsniveau zum jetzigen Zeitpunkt nicht ausschließen können«, schrieb OpenAI in seiner Erklärung. Als ‌Reaktion darauf seien die Sicherheitskontrollen verschärft und die ​Entwicklung von ‌Astra in isolierte Testumgebungen mit eingeschränktem Netzwerkzugang verlagert worden. Angriff auf Hugging Face brachte weitere Vorfälle ans Licht Der Fall verdeutlicht, wie zunehmend schwierig es für Entwickler wird, fortschrittliche künstliche Intelligenz unter Kontrolle zu halten. In den vergangenen Wochen hatten OpenAI, ‌Anthropic und Meta eingeräumt, dass ihre Modelle bei Sicherheitstests in die Systeme anderer Unternehmen eingedrungen waren. OpenAI stellte klar, dass Astra nicht an ​dem Hackerangriff auf die ‌KI-Plattform Hugging Face im Juli beteiligt war. Die ‌Nachrichtenagentur ​Reuters hatte allerdings gemeldet, dass OpenAI bei der Untersuchung dieses Vorfalls weitere Fälle entdeckt habe, in denen ​autonome KI-Agenten aus ⁠ihren isolierten Umgebungen ausgebrochen seien. Um gegen diese Entwicklungen besser gewappnet zu sein, bildeten 30 große Techkonzerne vor Kurzem das Sicherheitsbündnis Open Secure AI. Teil davon sind unter anderem Microsoft, IBM und Palantir. OpenAI ist nicht dabei. In den USA hat sich eine künstliche Intelligenz verselbstständigt, Politiker in Europa zeigen sich alarmiert. Sie drängen auf mehr Sicherheitsregeln – welche das sind, lesen Sie hier.

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