DAX -0,22 % 25.099,00 Pkt 18:00:00 MDAX -0,05 % 31.965,53 Pkt 18:00:00 Euro Stoxx 50 +1,14 % 6.280,94 Pkt 18:00:00 Dow Jones -0,52 % 51.947,25 Pkt 23:26:43 S&P 500 -1,16 % 7.411,98 Pkt 23:26:35 Nasdaq -2,78 % 24.975,82 Pkt 23:15:59 Nikkei -2,73 % 64.611,15 Pkt 08:45:03 Gold +0,08 % 4.070,80 USD 22:59:59 Silber +0,43 % 58,91 USD 22:59:55 Brent 0,00 % 96,78 USD 22:59:55 WTI 0,00 % 89,31 USD 22:59:59 Bitcoin +0,02 % 64.323,00 USD 08:09:33 EUR/USD -0,32 % 1,13750 USD 23:29:21 EUR/GBP 0,00 % 0,85320 GBP 06:49:20 EUR/CHF +0,06 % 0,92970 CHF 06:49:20 EUR/JPY +0,08 % 186,245 JPY 23:29:21

OpenAI übernimmt Verantwortung für KI-Hackerangriff

Wirtschaft

Hugging Face, eine Plattform zum Austausch von KI-Modellen und Datensätzen, hatte vergangene Woche von einem Angriff berichtet, der vollständig von einem autonomen KI-System gesteuert worden sei. Open AI sprach von einem „beispiellosen Cyber-Vorfall“ und kündigte an, die Sicherheitsvorkehrungen zu verstärken. Der Vorfall dürfte die Debatte über die Risiken besonders leistungsfähiger KI-Modelle weiter anheizen. Software setzte auch auf gestohlene Zugangsdaten Open AI wollte laut eigenen Angaben beim neuen Modell GPT-5.6 Sol und einer noch unveröffentlichten künftigen Version die Fähigkeit ausloten, Sicherheitslücken für Cyberattacken auszunutzen. Dafür sollte die Software Aufgaben eines Standard-Tests mit dem Namen ExploitGym lösen, der dafür oft in der Branche verwendet wird. Doch die KI-Modelle gingen viel weiter als erwartet, um die Aufgabe zu erfüllen. Zunächst brach die Software aus der Testumgebung aus, indem sie sich auf eigene Faust Zugang zum offenen Internet verschaffte – und zwar über eine bisher unentdeckt gebliebene Schwachstelle. Während sie eigenständig im Netz unterwegs waren, kamen die Modelle zu dem Schluss, dass es bei Hugging Face nützliche Daten und Lösungen für die ExploitGym-Aufgaben geben könnte. Deshalb habe die Software sich Zugang zu „geheimen Informationen“ auf der Plattform verschafft, mit denen sie beim ExploitGym-Test schummeln könnte, erläuterte Open AI. Auch dafür setzte die Open-AI-Software auf zuvor unentdeckte Sicherheitslücken – aber auch auf gestohlene Zugangsdaten. Hugging Face zufolge führte der KI-Angreifer tausende Schritte aus und wechselte den Standort der digitalen Steuerzentrale der Attacke. KI kann als verheerende Cyberwaffe dienen Experten warnen schon lange vor Cyberattacken mit KI-Software. In den vergangenen Monaten heizte vor allem ein neues Modell des Open-AI-Rivalen Anthropic die Debatte an. Die Software mit dem Namen Mythos entdeckte über Jahrzehnte unentdeckt gebliebene Sicherheitslücken bei viel genutzten Programmen und Online-Diensten. Die Schwachstellen konnten in der Folge gestopft werden. Doch zugleich führte das vor Augen, dass solche KI in den falschen Händen als verheerende Cyberwaffe dienen kann. Anthropic macht die vollen Möglichkeiten von Mythos nur für ausgewählte Behörden und Unternehmen zugänglich. Für andere gibt es eine abgespeckte Version mit dem Namen Fable, der unter anderem die Cybersicherheits-Fähigkeiten fehlen.

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