DAX +0,68 % 25.534,53 Pkt 13:54:07 MDAX +0,98 % 32.420,35 Pkt 13:54:07 Euro Stoxx 50 -0,31 % 6.269,91 Pkt 13:54:00 Dow Jones +1,03 % 52.747,32 Pkt 23:10:23 S&P 500 +0,21 % 7.428,78 Pkt 23:10:14 Nasdaq -0,22 % 24.876,91 Pkt 23:15:59 Nikkei -1,49 % 61.434,19 Pkt 08:45:03 Gold +1,36 % 4.091,30 USD 13:59:03 Silber +0,97 % 57,85 USD 13:58:58 Brent +4,61 % 87,97 USD 13:58:07 WTI +4,31 % 82,68 USD 13:59:05 Bitcoin +0,76 % 64.355,99 USD 14:09:04 EUR/USD +0,12 % 1,13830 USD 14:08:20 EUR/GBP +0,12 % 0,85640 GBP 14:09:06 EUR/CHF +0,18 % 0,93310 CHF 14:09:06 EUR/JPY +0,04 % 186,262 JPY 14:09:06

OpenWrt: Updates schließen teils kritische Sicherheitslücken

Allgemein

Die quelloffene Router-Firmware OpenWrt ist in neuen Versionen erschienen, die mehrere Sicherheitslücken schließen. Davon lassen sich einige aus dem Netz missbrauchen – und die befinden sich teils in Diensten, die standardmäßig aktiviert sind, erörtern die OpenWrt-Entwickler. Weiterlesen nach der Anzeige Das trifft laut Versionsankündigung das Release OpenWrt 24.10.8 vom Wochenende zu, aber auch OpenWrt 25.12.5 vom Anfang des Monats bringt die Softwareflicken mit. Der 24-er Entwicklungszweig erhält nur noch Sicherheitsupdates und keine neuen Funktionen mehr, dafür aber gleich eine ganze Reihe an Sicherheitskorrekturen. Am gravierendsten sticht eine Schwachstelle im DHCP-Server odhcpd hervor, der standardmäßig aktiv ist. Ein Pufferüberlauf auf dem Stack kann bei der Verarbeitung von DHCPv6-IA-Antworten auftreten. Mit einem einzigen UDP-Paket können Angreifer aus dem Netz ohne vorherige Anmeldung den Pufferüberlauf ausnutzen. Wie die Entwickler in der Schwachstellenmeldung konkretisieren, macht das etwa oftmals fehlende Address Space Layout Randomization (ASLR) auf Embedded-Plattformen das Ausführen von eingeschleustem Code dadurch wahrscheinlicher (CVE-2026-53921, CVSS 9.8, Risiko „kritisch“). Eine weitere odhcpd-Lücke erlaubt DHCPv6-Clients ohne vorherige Authentifizierung, mit manipulierten FQDN-Hostnamen Zeilen in die Lease-Files zu schmuggeln, was in einer Stored-Cross-Site-Scripting-Lücke in der LuCI-DHCPv6-Leases-Statusseite führt (CVE-2026-62948, CVSS 9.6, Risiko „kritisch“). Mehrere Korrekturen betreffen das LuCI-Webinterface von OpenWrt, sie schließen unter anderem weitere Stored-Cross-Site-Scripting-Lücken, deren Risiko als „hoch“ eingestuft wird. Ins Auge springt auch ein Sicherheitspatch für dropbear-SSH, der eine Lücke aus dem Jahr 2019 ausbessert. Aktualisierte Komponenten wie OpenSSL 3.0.21, dnsmasq 2.93 oder der Linux-Kernel 6.6.144 schließen ebenfalls mehrere Sicherheitslücken. Firmware aktualisieren Wer OpenWrt einsetzt, sollte die aktualisierten Firmware-Builds auf die Geräte in den eigenen Netzen verteilen. Das minimiert die Angriffsfläche für bösartige Akteure. Da OpenWrt als Router-Betriebssystem oftmals aus dem Internet erreichbar ist, sollten Nutzerinnen und Nutzer die Updates zeitnah anwenden. Im März brachte der Versionszweig OpenWrt 25.12.0 einen Wechsel des Paketmanagers. Außerdem unterstützt die Fassung mehr Geräte. Weiterlesen nach der Anzeige

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