Oprah Winfrey rechtfertigt sich für Interview mit Prinz Harry & Herzogin Meghan
Im Video oben distanzierte sich Oprah Winfrey von Harry und Meghan. Dieses Interview sorgte wochenlang international für Wirbel: Im März 2021 setzten sich Prinz Harry (41) und Herzogin Meghan (44) mit Talk-Star Oprah Winfrey (72) für ein Gespräch zusammen, das im US-Fernsehen ausgestrahlt wurde. Bis heute gelten einige der Äußerungen der Sussexes darin als einer der Gründe für das Zerwürfnis mit der royalen Familie. Rassismus hatten sie dieser unter anderem vorgeworfen und auch, sie zum Schweigen gezwungen zu haben. Oprah Winfrey packt über Hintergründe des Interviews mit Harry und Meghan aus Harte Vorwürfe – die die Talk-Masterin hätte stärker hinterfragen müssen? Das zumindest muss sich Oprah Winfrey bis heute immer wieder anhören. Sie habe nicht nur die Aussagen der Sussexes viel zu unkritisch als Fakt stehen lassen, sondern selbst das Interview in eine bestimmte Richtung gelenkt. In einem Video, das für „Vanity Fair“ entstanden ist und auf die eindrucksvollsten Momente ihrer Karriere zurückblickt, erklärt Oprah nun die Hintergründe. Es brauchte drei Anläufe Zunächst erzählt die Amerikanerin, dass das Interview in Montecito, nahe dem Zuhause des Paares und ihres eigenen entstand und dreimal verschoben wurde, weil sie damals kaum das Haus verlassen habe. Insgesamt 322 Tage nicht, wie die 72-Jährige erzählt. „Als wir uns endlich hinsetzten, waren beide bereit. Sie wussten natürlich nicht, was ich sie fragen würde, aber ich hatte ihnen vorher gesagt: ,Ich werde versuchen, alles abzudecken.' Dieses Interview dauerte dreieinhalb Stunden“, so Oprah. Wie immer habe sie gewollt, dass es eine „Win-Win-Situation“ würde und daher versucht, über wirklich alles zu reden, was in der Vergangenheit Thema gewesen sei. ANZEIGE ANZEIGE „Ich wollte Klarheit schaffen“ Als Meghan erzählte, es sei „traurige Ironie“, dass ausgerechnet sie, die sich immer für Frauen stark gemacht und offen ihre Meinung gesagt habe, während ihrer Zeit als Royal geschwiegen habe, hakte Oprah nach ob sie geschwiegen habe oder zum Schweigen gebracht worden sei. Das Letztere, erwiderte Meghan daraufhin. „Ich wollte Klarheit schaffen, denn ... wurde sie zum Schweigen gebracht? Haben ihr Leute gesagt, sie solle nicht reden? Deshalb habe ich das gesagt. Ich wollte es zur Klarstellung, denn ich wollte nicht später hören: ,Ja, nee, so war es ja gar nicht. Ich wurde zum Schweigen gebracht.' Es war eine reine Klarstellung.“ Talk-Masterin kennt den Preis der Berühmtheit Nachdem ein Ausschnitt gezeigt wird, in dem Prinz Harry Mitleid für Vater und Bruder bekundet, die die Monarchie nicht einfach verlassen können, erzählt Oprah Winfrey noch eine Anekdote, wie sie einst versuchte, ein Kosmetik-Täschchen zu ergattern, es aber im Kaufhaus nicht bis zum entsprechenden Counter schaffte, weil sie ständig von Fans angehalten wurde. Seitdem sei ihr Motto gewesen: „Willst du in Ruhe gelassen werden, bleib einfach zuhause.“ Als Film-Star oder Royal sei das aber sicher etwas anderes, schiebt sie noch hinterher.