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Oracle dank KI-Boom mit Rekordumsatz

Technologie

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Die milliardenschweren Investitionen in KI-Rechenzentren zahlen sich ⁠für Oracle aus. Die rasant wachsende Cloud-Sparte verhalf dem SAP-Rivalen zu einem Gewinnsprung und einem Rekord-Quartalsumsatz. Gleichzeitig wuchs der Auftragsbestand überraschend deutlich. ⁠Daher hob der US-Softwarekonzern am Donnerstag seine Jahresziele an.

Oracle erwartet ‌für das Geschäftsjahr 2026/2027 ​nun einen bereinigten Gewinn ‌von 8,10 statt 8,05 Dollar je Aktie. ​Der Umsatz werde voraussichtlich mindestens 90 Milliarden Dollar betragen. Für das laufende Quartal ​stellt das Unternehmen einen Anstieg der Erlöse um 30 bis 34 Prozent sowie einen Gewinn zwischen 1,83 ​und 1,91 Dollar je Aktie in Aussicht. In den vergangenen drei Monaten steigerte ‌das Unternehmen den Umsatz und den operativen Gewinn um jeweils rund 30 Prozent auf 19,3 Milliarden beziehungsweise 8,2 Milliarden Dollar. Das Nettoergebnis wuchs um 54 Prozent auf 1,56 Dollar je Aktie und der Auftragsbestand auf 664 Milliarden Dollar.

Sieben Prozent an der Wall Street nach oben

Anleger reagierten erleichtert ⁠auf diese Zahlen. Oracle-Aktien legten im nachbörslichen Handel an der Wall Street um sieben Prozent zu. ‌In den vergangenen Monaten hatte die steigende Verschuldung des Konzerns Börsianern zunehmend Sorge bereitet. ‌Oracle hat Verbindlichkeiten im Volumen von mehr als 120 ‌Milliarden Dollar angehäuft. Im ⁠laufenden ⁠Geschäftsjahr will das Unternehmen weitere fast 40 Milliarden Dollar ‌einsammeln. Etwa die Hälfte der Summe ​soll durch den Verkauf neuer Aktien erlöst werden.

Ein Großteil der neu gewonnenen Aufträge ​benötige ​keine größeren zusätzlichen Investitionen, betonte Oracle-Finanzchefin Hilary Maxson in einer Telefonkonferenz. Kunden würden entweder im Voraus ⁠bezahlen oder ihre eigenen Server in den Oracle-Rechenzentren installieren.

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