DAX +0,41 % 26.440,31 Pkt 18:00:00 MDAX +0,40 % 32.464,39 Pkt 18:00:00 Euro Stoxx 50 -0,09 % 6.539,59 Pkt 18:00:00 Dow Jones -0,07 % 53.732,41 Pkt 22:41:05 S&P 500 +0,48 % 7.785,76 Pkt 22:00:00 Nasdaq +0,53 % 26.729,16 Pkt 23:15:59 Nikkei +0,59 % 68.713,80 Pkt 08:45:03 Gold +1,57 % 4.432,00 USD 23:00:00 Silber -0,07 % 64,83 USD 22:59:58 Brent +1,75 % 88,59 USD 22:59:58 WTI +1,42 % 82,40 USD 22:59:59 Bitcoin +0,23 % 63.119,88 USD 05:17:46 EUR/USD +0,37 % 1,15730 USD 23:29:21 EUR/GBP +0,11 % 0,85480 GBP 00:09:22 EUR/CHF +0,34 % 0,94060 CHF 23:29:21 EUR/JPY +0,38 % 184,365 JPY 23:29:21

Österreich: Hunderte Menschen aus Tiroler Tal ausgeflogen

Welt

Damit war der Zugang zum hinteren Bereich des Tales von der Außenwelt abgeschnitten. Mehr als 250 Personen waren eingeschlossen. Die Menschen mussten die Nacht in einer Schutzhütte und einem Bergrestaurant verbringen. Die Rettung lief schon am Sonntag an: Das österreichische Bundesheer und Kräfte des Innenministeriums begannen damit, die Menschen mit mehreren Hubschraubern aus dem betroffenen Bereich zu bringen. Gegen Montagmittag war die Evakuierung abgeschlossen, wie österreichische Behörden dem SPIEGEL bestätigten. »Wir haben insgesamt 251 Personen ausgeflogen«, sagte ein Militärsprecher, der sich vor Ort befand. Mehr als die Hälfte der geretteten Personen waren demnach Ausflugsgäste, darunter viele deutsche Staatsbürger. Erste Personen seien bereits am Sonntag aus medizinischen Gründen ausgeflogen worden, sagte der Offizier. Drei Helikopter des Innenministeriums sowie zwei Militärmaschinen waren im Einsatz. »Ein Hubschrauber davon war bereits in der Region, weil er zuvor einen Waldbrand im Tiroler Unterland bekämpft hatte.« Nach starken Regenfällen waren am Sonntag drei Muren auf die Kaunertaler Gletscherstraße abgegangen. Die Straße wurde von Geröll und Schlamm blockiert, wie die Behörden des Bundeslandes Tirol mitteilten. Rund 200 Personen, die für Tagesausflüge in das Kaunertal gekommen waren, konnten deshalb das Gebiet nahe der italienischen Grenze nicht mehr verlassen. Sie mussten die Nacht in einer Schutzhütte und einem Bergrestaurant verbringen. Weitere Unwetter erwartet Die Lage könnte sich weiter verschärfen. Der Militärsprecher sagte dem SPIEGEL, dass weitere Unwetter in Tirol erwartet würden. Eine entsprechende Warnung kam auch vom Meteorologie-Institut Geosphere Austria. Ab Montagnachmittag und am Dienstag könnte es demnach zu kleinen Muren und lokalen Überschwemmungen kommen und als Folge zu Behinderungen auf Straßen und Schienen.

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