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Österreich-Vignette: ADAC warnt vor teurem Fehler im Urlaub

Welt

Fahrt nach Österreich

Jetzt bloß nicht diese Vignette kaufen

Von t-online, mab

29.07.2026 - 12:56 UhrLesedauer: 2 Min.

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Wer mit dem Auto nach Österreich fährt, braucht eine Vignette. Der Verkehrsclub ADAC warnt vor einem teuren Fehler.

Einmal zahlen, ein ganzes Jahr Ruhe haben: Die Jahresvignette für Österreich verspricht Autofahrern Entspannung. Doch wer jetzt über die Grenze fährt, verschwendet mit dem Jahresticket viel Geld. Zwei Kurzzeit-Vignetten sind die deutlich günstigere Option. Der ADAC empfiehlt Autofahrern eine einfache Rechnung.

Kurzzeit-Vignetten schlagen die Jahresvignette

Die aktuelle Jahresvignette für Pkw bis 3,5 Tonnen kostet 106,80 Euro. Sie lohnt sich für das restliche Jahr nicht mehr. Der Grund: Österreich verkauft bereits ab dem 1. Dezember die neue Jahresvignette für das Folgejahr.

Das alternative Sparmodell gilt für Reisen zwischen August und Ende November. Wer diesen Zeitraum überbrücken muss, kauft zwei Zwei-Monats-Vignetten für zusammen 64 Euro. Das spart 42,80 Euro gegenüber dem Jahresticket. Für kürzere Urlaube reichen die Zehn-Tages-Vignette für 12,80 Euro oder die Tagesvignette für 9,60 Euro.

Teure Falle an Brücken und Tunneln

Die Vignetten gelten jedoch nicht überall. Auf bestimmten Abschnitten müssen Autofahrer eine zusätzliche Maut zahlen. Von dieser Sondermaut sind vor allem Brücken, Tunnel und Pässe auf der Brenner-, Tauern- und Pyhrnautobahn sowie der Karawanken- und der Felbertauerntunnel betroffen. Wer hier ohne Ticket von einer Videokontrolle erfasst wird, muss ein hohes Bußgeld zahlen. Die Behörden verlangen 200 Euro pro Strecke.

Österreich schafft Maut-Sticker ab

Ab dem 1. Dezember digitalisiert Österreich die Maut komplett. Der klassische Mautaufkleber verschwindet aus den Tankstellen. Künftig gibt es die Vignette nur noch digital.

Das sind die Top-Fragen des Tages:

Vorsicht vor Fake-Shops im Netz

Wer den Stopp am Mauthäuschen umgehen will, bucht vorab das digitale Ticket "Streckenmaut Flex". Das System registriert das Kennzeichen und bucht jede Fahrt automatisch und ohne Aufpreis ab. Autofahrer rollen dann ohne Halt durch die grün markierten Schnelldurchfahrten.

Offizielle Vignetten gibt es beim Autobahnbetreiber Österreichs (Asfinag) und bei den großen Verkehrsclubs. Vorsicht: Betrüger kopieren offizielle Verkaufsseiten. Wer auf diesen Phishing-Seiten bestellt, erhält keine Vignette, sondern öffnet Kriminellen sein Bankkonto. Prüfen Sie deshalb die Internetadresse (URL) im Browser genau.

Verwendete Quellen

presse.adac.de: "ADAC Mautportal: Ab August lohnt sich die Jahresvignette 2026 für Österreich nicht mehr"

asfinag.at: "Die Vignette"

evz.de: "Maut & Vignette in Österreich – wann Ersatzmaut und Strafe drohen"

adac.de: "Ohne Vignette in Österreich: Ersatzmaut kostet jetzt 200 Euro"

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