Österreicher verklagt eigenen Staat wegen mangelndem Klimaschutz
Startseite Welt Schwerkranker leidet am Klima – jetzt verklagt er eigene Regierung Uns auf Google folgen Ein schwerkranker Österreicher verklagt seine Regierung wegen mangelndem Klimaschutz. Nun hofft er auf ein Urteil in Straßburg. Die globale Erderwärmung ist längst kein abstraktes Problem mehr, sondern für viele Menschen eine greifbare Gefahr. Aber kann man die eigene Regierung juristisch dafür verantwortlich machen, wenn sie aus persönlicher Sicht zu wenig für den Klimaschutz unternimmt? Genau diesen spektakulären Weg geht ein Mann aus Niederösterreich. Mex Müllner, ehemaliger Energieberater, hat den Kampf gegen die Untätigkeit der Politik aufgenommen. Sein Fall ist jedoch keine gewöhnliche Protestaktion, sondern beruht auf einem zutiefst persönlichen und gesundheitlichen Schicksalsschlag. Nach einem erfolglosen Versuch vor den höchsten nationalen Instanzen in Österreich richtet sich der Blick des Klägers nun auf die europäische Bühne in Straßburg. Vor dem Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR) fordert er Gerechtigkeit und will einen wegweisenden Präzedenzfall schaffen, der weitreichende Folgen für die gesamte europäische Klimagesetzgebung haben könnte. Klimaklage vor dem Menschengerichtshof: Ein Kampf um das nackte Überleben