DAX -0,18 % 25.418,58 Pkt 12:00:12 MDAX -1,19 % 32.010,93 Pkt 12:00:12 Euro Stoxx 50 +0,43 % 6.275,71 Pkt 12:00:00 Dow Jones -1,18 % 51.594,14 Pkt 23:12:38 S&P 500 -1,31 % 7.316,15 Pkt 23:12:40 Nasdaq -1,96 % 24.442,94 Pkt 23:15:59 Nikkei +0,71 % 61.867,43 Pkt 08:45:03 Gold +2,20 % 4.123,30 USD 12:05:05 Silber +0,25 % 58,01 USD 12:05:09 Brent +0,74 % 91,41 USD 12:03:56 WTI +0,07 % 84,52 USD 12:05:07 Bitcoin +0,90 % 64.485,89 USD 12:15:07 EUR/USD +0,76 % 1,14730 USD 12:14:22 EUR/GBP 0,00 % 0,85690 GBP 12:15:12 EUR/CHF 0,00 % 0,93300 CHF 12:15:12 EUR/JPY +0,21 % 186,967 JPY 12:15:12

Outlook: Öffnen einer E-Mail kann Postfach-Hack auslösen

Technologie

TTS-Player überspringen↵Artikel weiterlesen Sie öffnen eine scheinbar harmlose E-Mail. Kein Anhang, kein Link, kein Klick. Trotzdem können Hacker dadurch Ihr Postfach übernehmen. Sicherheitsexperten warnen vor einer besonders raffinierten Angriffswelle, gegen die es kaum Schutz gibt. Im Visier der Hacker: vor allem Firmen und Behörden. Cyberkriminelle nutzen eine Sicherheitslücke in Microsofts Outlook Web Access (OWA), also der Browser-Version von Outlook. Laut den Sicherheitsforschern von Proofpoint steckt hinter den Angriffen die mutmaßlich Russland-nahe Hackergruppe TA488. Das Gefährliche: Für eine Infektion reicht bereits das Öffnen der E-Mail. Kein Klick, keine Warnung Normalerweise müssen Opfer auf einen Link klicken oder einen Anhang öffnen, damit Malware aktiv werden kann. Diesmal nicht. Die Angreifer verschicken Mails , die aussehen wie gewöhnliche Informationsschreiben zu Wirtschaft, Energie oder Tourismus. Weil sie weder verdächtige Anhänge noch Links enthalten, landen sie oft unter dem Radar von Nutzern und Sicherheitsteams. Wer die Nachricht im Outlook-Webclient öffnet, kann bereits Opfer werden. Die Hacker nutzen dabei eine Sicherheitslücke in Outlook Web Access aus. Versteckter Schadcode wird direkt in der E-Mail ausgeführt. Unsichtbare Hintertür kapert das Postfach Nach erfolgreichem Angriff installiert sich eine bislang unbekannte Schadsoftware namens „OWAReaper“. Anders als klassische Malware läuft sie nicht auf dem Computer des Opfers, sondern direkt innerhalb der Outlook-Weboberfläche. Deshalb hinterlässt sie kaum Spuren auf dem Gerät. Noch schlimmer: Die Hintertür löscht ihren eigenen Code aus der ursprünglichen E-Mail und verwischt damit die Spuren. Passwort wechseln? Reicht nicht! Ebenfalls alarmierend ist die Ausdauer des Angriffs. Nach Angaben von Proofpoint sichert sich OWAReaper den Zugriff auf mehreren Wegen gleichzeitig. Dadurch können die Angreifer auch dann Zugriff auf das Postfach behalten, wenn Betroffene ihr Passwort ändern oder ihren Rechner komplett neu aufsetzen. Die Schadsoftware stiehlt unter anderem Berechtigungen und kann sich auf dem Mailserver festsetzen – also nicht nur auf Ihrem Gerät. Für Opfer bedeutet das: Ein neues Passwort allein reicht teilweise nicht aus, um die Hacker auszusperren. Wer ist betroffen? Die aktuelle Angriffswelle richtet sich vor allem gegen: Behörden in Europa und den USA, Telekommunikationsunternehmen, Banken und Finanzdienstleister, Luft- und Raumfahrtfirmen sowie Hotels und Tourismusunternehmen. Die Experten schließen jedoch nicht aus, dass ähnliche Angriffstechniken künftig auch gegen Privatnutzer eingesetzt werden. Das sollten Outlook-Nutzer jetzt tun

← Zurück zu News

Bereit für Ihre kostenlose E-Mail?

512 MB Speicher, modernes Webmail und ein News-Portal — kostenlos starten.

Jetzt kostenlos registrieren