DAX +0,18 % 25.864,62 Pkt 18:00:00 MDAX +0,89 % 30.743,36 Pkt 18:00:00 Euro Stoxx 50 -0,51 % 6.144,56 Pkt 18:00:00 Dow Jones +0,03 % 51.786,72 Pkt 22:34:56 S&P 500 -0,15 % 7.568,92 Pkt 22:30:13 Nasdaq -0,26 % 25.372,01 Pkt 23:15:59 Nikkei -2,42 % 61.556,45 Pkt 02:29:00 Gold -0,18 % 3.962,40 USD 02:33:59 Silber -1,45 % 49,99 USD 02:33:59 Brent -0,92 % 103,81 USD 02:33:59 WTI -0,51 % 95,97 USD 02:33:59 Bitcoin -0,65 % 76.835,46 USD 02:43:57 EUR/USD +0,64 % 1,12640 USD 02:43:28 EUR/GBP +0,13 % 0,83570 GBP 02:43:58 EUR/CHF +0,02 % 0,91630 CHF 02:44:00 EUR/JPY +0,56 % 177,699 JPY 02:44:00

Ozonloch schrumpft - doch UV-Strahlung nimmt zu

Welt

Das Ozonloch über der Antarktis ist 2025 so klein gewesen wie selten seit Anfang der 1990er-Jahre. Sowohl seine horizontale Ausdehnung als auch seine vertikale Tiefe lagen das zweite Jahr in Folge deutlich unter dem Durchschnitt der Jahre 1990 bis 2010, wie die Weltwetterorganisation (WMO) berichtet. WMO-Chefin Celeste Saulo sprach von einer "Erfolgsgeschichte im Umweltschutz". Seit dem Jahr 2000 erhole sich die Ozonschicht. Es sei davon auszugehen, dass sie sich innerhalb weniger Jahrzehnte vollständig regenerieren werde.

Zum Artikel: Das Ozonloch – gibt es das immer noch?

FCKW-Verbot zeigt Wirkung

Die WMO führt die Entwicklung vor allem auf das Montrealer Protokoll von 1987 zurück. Auf dessen Grundlage wurden ozonschädliche Stoffe wie Fluorchlorkohlenwasserstoffe (FCKW) schrittweise verboten. Sie waren maßgeblich für das 1985 erstmals beschriebene Ozonloch über der Antarktis verantwortlich und wurden unter anderem in Kühlanlagen und Löschschäumen eingesetzt.

Die Ozonschicht schützt Menschen und Umwelt vor schädlicher UV-Strahlung der Sonne, die unter anderem Hautkrebs verursachen kann.

Auch über der Arktis deutet der langfristige Trend laut WMO auf eine Erholung hin. 2025 sanken die Ozonwerte allerdings in einigen Regionen der Nordhalbkugel aufgrund meteorologischer Bedingungen. Dabei handelt es sich nicht um ein Ozonloch wie über der Antarktis, sondern um einen vorübergehenden Verdünnungseffekt.

Mehr UV-Strahlung in Europa

In Teilen Europas hat die UV-Strahlung seit Mitte der 1990er-Jahre um bis zu 20 Prozent zugenommen, heißt es im jährlichen Ozonbericht der WMO. Als Grund wird vor allem eine geringere Bewölkung und damit mehr Sonnenschein genannt. Angesichts dieser Entwicklung seien gezielte Maßnahmen zum Schutz vor UV-Strahlung besonders wichtig, betont die WMO.

Mit Informationen von dpa

← Zurück zu News

Bereit für Ihre kostenlose E-Mail?

512 MB Speicher, modernes Webmail und ein News-Portal — kostenlos starten.

Jetzt kostenlos registrieren