DAX +0,48 % 26.126,30 Pkt 18:00:00 MDAX -0,26 % 32.426,33 Pkt 18:00:00 Euro Stoxx 50 -0,15 % 6.476,98 Pkt 18:00:00 Dow Jones +2,20 % 54.349,12 Pkt 23:22:16 S&P 500 +1,62 % 7.723,55 Pkt 22:41:45 Nasdaq +1,73 % 26.363,44 Pkt 23:15:59 Nikkei -2,01 % 64.969,36 Pkt 03:40:25 Gold +6,18 % 4.348,60 USD 03:45:27 Silber +3,94 % 62,42 USD 03:45:12 Brent +0,93 % 80,10 USD 03:45:28 WTI 0,00 % 75,77 USD 03:45:25 Bitcoin -0,08 % 64.550,21 USD 03:55:24 EUR/USD +0,23 % 1,15580 USD 03:54:55 EUR/GBP +0,07 % 0,85790 GBP 03:55:26 EUR/CHF -0,15 % 0,93160 CHF 03:55:26 EUR/JPY +0,17 % 182,164 JPY 03:55:27

Paar aus USA hat sechs Kinder, vier davon mit Behinderung: So meistert Familie ihren Alltag

Welt

Als die 37-jährige Emily Wallace vor einigen Jahren in der 20. Schwangerschaftswoche war, wurde ihr 18 Monate alter Sohn Griffin mit dem Angelman-Syndrom diagnostiziert. "Seine Diagnose hat uns völlig aus der Bahn geworfen und da wir wissen, dass er lebenslange Pflege benötigt – er wird nie studieren, er wird nie Auto fahren – werden wir ihn auf ewig betreuen", erzählte die sechsfache Mama gegenüber People. Es handelt sich dabei um eine seltene genetische Erkrankung des Nervensystems, bei dem die Betroffenen an Entwicklungsverzögerungen und einem Sprachverlust leiden. Während Emily und ihr Mann William (40) sich mit der Diagnose auseinandersetzten, wurde bei Sawyer, Griffins Zwilling, Autismus festgestellt. Ihre zwei jüngsten Kinder Posey (8) und Lindy (7) haben zudem eine Lese- und Rechtschreibstörung. Lindy leide zusätzlich an Apraxie - eine neurologische Erkrankung, die das Ausführen von Aufgaben und Bewegungen erschwert. Beim 12-jährigen Wyn stellten die Ärzte CRMO (chronisch rekurrierende multifokale Osteomyelitis) fest, eine Entzündung der Knochen. Die Krankheit kann zu Schmerzen und Schwellungen über dem Knochen führen. Trotz der vielen Schicksalsschläge versucht die Familie den Kopf nicht hängen zu lassen und mit einem Lächeln ihren Alltag zu bewältigen. Emily, William und ihre Kinder lebten anfangs in New York. Dass die meisten Orte nicht ausreichend barrierefrei sind, war der Familie schnell klar. Sie beschlossen daher nach Colorado Springs, einer Stadt im US-Bundesstaat Colorado, zu ziehen. Vor allem durch Griffins Diagnose mussten sie vieles in ihrem Alltag umstrukturieren und gleichzeitig den Bedürfnissen der anderen Kinder nachkommen. In Colorado gibt es eine Bandbreite an Unterstützungen, was es zu "einem der besten Orte in den Staaten für Menschen mit schweren Behinderungen" mache. Emily und ihr Mann wurden zu Vollzeitpflegern für ihren Sohn - das sei ihre Haupteinnahmequelle. Zusätzlich verdient sich die 37-Jährige noch ein wenig unter anderem mit Social Media dazu. Bestimmte Therapie-Stunden geben dem Paar eine kleine Auszeit. "Und meine Kinder verdienen trotz ihrer Behinderungen ein gutes Leben. Sie verdienen Urlaub; sie verdienen alles. Sie sind anders, aber genauso wie wir. Und ich wollte einfach, dass die Leute sehen, dass wir trotz all dieser Schwierigkeiten alles haben können", erzählte Emily.

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