PAN-OS: Schadcode schlüpft durch Root-Lücke in Palo-Alto-Firewalls
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This article is also available in English. It was translated with technical assistance and editorially reviewed before publication.
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Wenn die Voraussetzungen stimmen, nutzen Angreifer derzeit eine Sicherheitslücke in PAN-OS aus und attackieren so Firewalls von Palo Alto mit Schadcode. Sicherheitspatches stehen zum Download bereit.
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Die Schwachstelle
In einer Warnmeldung führen die Entwickler aus, dass Angreifer für eine Attacke authentifiziert sein müssen und Netzwerkzugriff benötigen. Ist das gegeben, können sie Schadcode mit Root-Rechten ausführen. Die Lücke (CVE-2026-0322) ist mit dem Bedrohungsgrad „hoch“ eingestuft.
Die Schwachstelle steckt der knappen Beschreibung zufolge im Management-Interface von PAN-OS. Betroffen sind Firewalls der PA- und VM-Serie sowie Panorama, Cloud NGFW und Prisma Access hingegen nicht. Unklar ist zurzeit, wie solche Attacken genau ablaufen. Palo Alto zufolge wurden bislang nur sehr wenige Angriffe beobachtet. Die US-Cybersicherheitsbehörde CISA hat die Lücke dennoch in ihren Katalog aktiv ausgenutzter Schwachstellen aufgenommen.
Workarounds gibt es nicht. Admins sollten den Zugriff auf das Management-Interface aber auf vertrauenswürdige interne IP-Adressen beschränken. Kunden mit Threat-Prevention-Abo können über die Threat-IDs 510046 und 510047 einen eingeschränkten Schutz aktivieren, der SSL-Decryption voraussetzt. Die Entwickler versichern, die Schwachstelle in den folgenden Versionen geschlossen zu haben:
12.2.4
12.1.4-h12
12.1.7-h8
12.1.10-h2
11.2.4-h22
11.2.7-h21
11.2.10-h15
11.2.13-h3
11.2.16 (angekündigt für den 15. Oktober)
11.1.4-h37
11.1.6-h39
11.1.7-h11
11.1.10-h35
11.1.13-h15
11.1.16-h3
10.2.7-h38
10.2.10-h41
10.2.13-h26
10.2.16-h11
10.2.18-h12