Panama: Schweres Erdbeben in Panama - Entwarnung bei Tsunami-Gefahr
Panama-Stadt. Nach dem schweren Erbeben in Panama hat es vorübergehend Tsunami-Alarm an Teilen der Pazifikküste Mittel- und Südamerikas sowie Mexikos gegeben. Stunden später wurde die Warnung wieder aufgehoben. Die Tsunami-Gefahr sei vorüber, teilte die zuständige Behörde mit. Das Pazifik-Tsunami-Warnzentrum in Honolulu hatte zunächst vor gefährlichen Wellen an Teilen der Küsten von Panama, Kolumbien, Costa Rica, Ecuador, Peru, Nicaragua, Guatemala, El Salvador und Mexiko gewarnt. Für Teile der panamaischen Küste wurden Wellenhöhen von ein bis drei Metern für möglich gehalten.
Das Beben ereignete sich nach Angaben des US-Geologischen Dienstes (USGS) am Freitag um 12.56 Uhr Ortszeit in Panama. Das Epizentrum lag demnach rund zehn Kilometer westsüdwestlich von Pitaloza Arriba im zentralen Süden des Landes, in einer Tiefe von rund zwölf Kilometern. Der USGS bezifferte die Stärke zunächst auf 7,6, erhöhte sie nachträglich auf 7,7. Das Warnzentrum in Honolulu hatte zunächst eine Stärke von 8,0 und eine Tiefe von 33 Kilometern angegeben.