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Panamakanal: Klimaphänomen El Niño beeinträchtigt Schiffsverkehr im Panamakanal

Welt

Der Schiffsverkehr durch den für die Weltwirtschaft wichtigen Panamakanal soll wegen Wassermangels reduziert werden. Ab dem 3. September dürften täglich statt bisher 36 nur noch bis zu 34 Schiffe durch die Wasserstraße fahren, teilte der Kanal-Betreiber ACP (Autoridad del Canal de Panamá) mit. Ab Mitte September sollen es nur noch bis zu 32 sein. Grund ist die starke Trockenheit in der Region, für die das Klimaphänomen El Niño verantwortlich ist.

Für den Betrieb der Schleusen des Kanals sind gewaltige Wassermengen nötig. Diese kommen vor allem aus dem Gatun- und dem Alajuela-Stausee. Der Wasserstand der Seen sei aufgrund der »negativen Auswirkungen des El-Niño-Phänomens« gesunken, teilte ACP mit.

El Niño ist ein natürlich auftretendes Klimaereignis, bei dem sich die Wasseroberfläche im östlichen und zentralen Pazifik nahe dem Äquator stärker als üblich erwärmt. Das hat weltweit Auswirkungen auf Wind, Luftdruck und Niederschläge. Dadurch erhöht sich das Risiko für Wetterextreme. In diesem Jahr haben Wissenschaftler einen ungewöhnlich starken El Niño festgestellt.

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