Panne bei "Bares für Rares": ZDF-Händler gibt größten Fehlkauf zu
TV Panne in ZDF-Sendung "Bares für Rares": Händler gibt größten Fehlkauf zu Auch bei "Bares für Rares" greifen Profis manchmal daneben. Wolfgang Pauritsch beispielsweise zahlte für eine Bronzefigur zu viel. In der Rückschau zeigt sich, dass oftmals kleine Details über Gewinn oder Verlust entscheiden. In der ZDF-Show "Bares für Rares" geht es nicht nur um Glück und verborgene Schätzchen, sondern manchmal auch um teures Lehrgeld. Der Händler Wolfgang Pauritsch, eigentlich bekannt für seinen sicheren Blick auf Antiquitäten, hat bewiesen, dass auch Routiniers sich irren können. Er kaufte eine Bronzefigur, ohne diese ausreichend zu prüfen, und übersah dabei entscheidende Details. Als der Profi zur Lupe greifen sollte: Warum jedes Detail zählt Der Vorfall begann mit einem Rentnerpaar, das seine Bronze-Vogelstatue verkaufen wollte. Pauritsch – überzeugt von der Robustheit solcher Figuren – prüfte das Stück nur oberflächlich. Was er nicht bemerkte: Flügel und Fuß der Statue waren gebrochen. Bereits zuvor waren ZDF-Experte Detlev Kümmel die Mängel aufgefallen. Er schätzte die Bronze deshalb auf maximal 500 Euro. Das Rentnerpaar verschwieg die Schäden im Händlerraum allerdings. Falscher Preis, teures Lehrgeld: So lief der Fehlkauf ab Der entscheidende Fehler folgte: Wolfgang Pauritsch zahlte für das beschädigte Stück stolze 1.350 Euro, und damit satte 850 Euro mehr als vom Experten taxiert. Erst nach dem Kauf bemerkte er die Mängel. Für die Reparatur durch einen befreundeten Schmied in München wurden daher weitere 250 Euro fällig. Das restaurierte Stück wollte der Händler daraufhin mit möglichst geringem Verlust weiterverkaufen. Ob es geklappt hat, verriet er in der Retrospektive "Bares für Rares – Händlerstücke" vom 14. Februar 2021 nicht. Lernkurve für alle: Das steckt im "Bares für Rares"-Patzer Der Fall von Wolfgang Pauritsch zeigt, wie schnell auch Profis aus Routine heraus Fehler machen. Gerade im geschäftigen Trubel des TV-Alltags kann eine kurze Unachtsamkeit teuer werden. Deshalb gilt: Jede Antiquität sollte vor Kauf oder Verkauf genau auf Makel geprüft werden. Wertgutachten von Fachleuten – wie im Fall Detlev Kümmel – liefern eine objektive Grundlage und schützen vor Fehleinschätzungen. Auch erfahrene Profis im Einkauf sind gut beraten, sich auf Checklisten und eine strukturierte Kontrolle zu verlassen, anstatt ausschließlich dem Bauchgefühl zu vertrauen.