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Paris Brunner macht Kopf-ab-Geste: Ex-BVB-Stürmer droht Sperre

Sport

Ex-Dortmunder erregt Aufsehen

Kopf-ab-Geste: DFB-Talent drohen vier Spiele Sperre

Von t-online, sid, dpa

15.09.2026 - 06:54 UhrLesedauer: 2 Min.

Der frühere BVB-Stürmer Paris Brunner steht nach einem provokanten Torjubel vor einer Disziplinarkommission. Was genau er mit seiner Geste meinte – und was ihm nun konkret droht.

Nach einem provokanten Torjubel beim Ligaspiel zwischen Racing Straßburg und der AS Monaco hat die Disziplinarkommission des französischen Ligaverbandes Ermittlungen gegen Stürmer Paris Brunner aufgenommen. Der 20-Jährige hatte seinen Ausgleichstreffer für Monaco in der 71. Minute gefeiert, indem er vor dem gegnerischen Fanblock einen Kehlenschnitt andeutete. Ihm drohen bis zu vier Spiele Sperre.

Den Beschluss gab der französische Fußballverband am Montag bekannt. Wird Brunners Verhalten als einschüchternd oder bedrohlich eingestuft, sind vier Spiele Sperre möglich. Bei einem Verstoß gegen das Gebot des vorbildlichen Verhaltens wäre es eine Partie.

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Frédéric Thiriez, Präsident des Nationalen Ethikrats, wurde von der französischen Sportzeitung "L'Équipe" zitiert: "Unserer vorläufigen Einschätzung nach könnte die Geste des Spielers einen Verstoß gegen den in der Ethik-Charta festgeschriebenen Grundsatz des vorbildlichen Verhaltens darstellen. Ich möchte jedoch betonen, dass wir den Fall nicht beurteilen. Das wird die Disziplinarkommission tun – ebenso wie die Frage, ob überhaupt eine Sanktion ausgesprochen werden muss."

Brunner erklärte nach der Partie, er habe sich von den Straßburg-Fans provoziert gefühlt. "Sie haben über meine Familie, meine Mutter und meinen Vater gesprochen. Ich konnte diejenigen sehen, die mich beschimpft haben." Zur Geste äußerte er sich so: "Nach dem Tor waren sehr viele Emotionen im Spiel, vor allem nach einem solchen Treffer. Ich wollte nicht respektlos sein." Seine Geste sei missverstanden worden: "Was ich sagen wollte, war: 'Was für ein Tor, es ist vorbei.'"

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