Partner: Musk habe ihr geschrieben, er brauche „Legion von Kindern vor dem Bürgerkrieg“
Die Influencerin und frühere Partnerin des umstrittenen Tech-Milliardärs Elon Musk, Ashley St. Clair, hat mit drastischen Worten vor ihrem Ex-Partner gewarnt. Die Spaltung, die Musk schüre, werde „katastrophale Folgen“ haben, sollte nichts dagegen unternommen werden, sagte sie am Dienstag auf einer Pressekonferenz in Venedig.
St. Clair ist in einem neuen Dokumentarfilm des US-Regisseurs Alex Gibney über Elon Musk zu sehen, der in Venedig uraufgeführt wurde. Die Influencerin ist außerdem die Mutter eines der vielen Kinder von Musk.
Wie unter anderem das Branchenportal „Deadline“ berichtet, sprach die Influencerin auf der Pressekonferenz auch davon, ihr seien für ihre Verschwiegenheit nach Ende der Beziehung 40 Millionen US-Dollar angeboten worden. Sie habe sich jedoch dagegen entschieden: „Und deshalb möchte ich meinen Kindern vor allem eines vorleben: dass man materiellen Komfort niemals über die Wahrheit stellen sollte“, sagte sie.
Auch berichtet sie, wie auf einem Video der Veranstaltung zu sehen ist, von einer Nachricht, die Elon Musk ihr geschickt haben soll: „Wir brauchen eine Legion von Kindern vor dem Bürgerkrieg.“
Die Fokussierung von Musk auf möglichst viele eigene Nachkommen ist nicht neu. Der Milliardär hat bisher offenbar mindestens 14 Kinder mit unterschiedlichen Frauen gezeugt.
Gibney berichtet von „enormer Angst“ über Musk zu sprechen
Regisseur Alex Gibney sagte über die Produktion seiner rund vierstündigen Dokumentation: „Es herrschte eine enorme Angst davor, sich zu äußern – wirklich fast schon eine existenzielle Angst.“
Musk habe eine „sehr schwierige und traumatische Kindheit“ gehabt, zitiert die britische Zeitung „Guardian“ Gibney in Venedig. „In gewisser Weise lässt er dieses Trauma nun an uns anderen aus, wenn ich die Situation einmal psychoanalytisch betrachten dürfte.“
Influencerin Ashley St. Clair verwies auch auf den Einfluss, den ihr Ex-Partner durch seine Plattform X auf die Politik hat. Musk schüre mit seinen Posts „Feuer, die in der realen Welt gar nicht existieren“, was echte Auswirkungen habe. „Und ich glaube fest daran, dass er absichtlich Spaltung schürt, die katastrophale Folgen haben könnte, wenn sie nicht reguliert oder gezügelt wird oder wenn wir unseren Teil dazu nicht beitragen, dem Einhalt zu gebieten.“