Patrice Aminati: Die bittere Wahrheit hinter der Trennung von Daniel
Vom großen Liebesglück zur Lebenskrise„Wahnsinnig gehasst!” Warum die Ehe von Daniel und Patrice Aminati wirklich zerbrach
Patrice Aminati hat sich nicht mehr als Frau gefühlt
Als Patrice und Daniel Aminati 2022 heirateten, war sie, wie sie selbst sagt, „eine junge Frau, die Kraft hat, die Bock aufs Leben hat“. Kurz darauf wurde alles anders: Die Diagnose schwarzer Hautkrebs im vierten Stadium – ein Schicksalsschlag, der ihr Leben und ihre Ehe von Grund auf veränderte.
Nur wenige Monate nach der Geburt von Tochter Charly Malika im Jahr 2023 stand Patrice plötzlich vor einer Realität, die sie sich nie hätte ausmalen können: „Du bist jemand, der nicht mehr kann, der unfassbar traurig ist, der hilfs- und pflegebedürftig ist“, beschreibt sie jetzt in der ZDF-Sendung „Terra Xplore“ diese Zeit. Aus der lebensfrohen Ehefrau wurde eine Frau im Ausnahmezustand – körperlich wie seelisch. „Ich habe mich selbst so wahnsinnig gehasst in dem Moment”, so Patrice im Gespräch mit Psychologe Leon Windscheid weiter.
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Innerhalb von wenigen Monaten hatte sich alles verschoben. Sie fühlte sich nicht mehr wie die Partnerin, die sie einmal war – und schon gar nicht wie eine Frau: „Ich habe mich selbst überhaupt nicht wohl oder als Frau gefühlt. Das war grausam.“ Für ein Liebespaar sei es „unfassbar schwer“, einen solchen Schicksalsschlag gemeinsam zu verkraften. Zwischen Arztterminen, Therapien und der ständigen Angst um die eigene Zukunft blieb kaum Raum für Leichtigkeit, Nähe und das, was einmal ihre Beziehung ausgemacht hatte.
Geborgen bei den Eltern statt in der Ehe
In der schwersten Phase ihres Lebens traf Patrice eine Entscheidung, die vieles über ihren inneren Zustand verrät: Sie zog sich zurück – und suchte Schutz nicht in ihrer Ehe, sondern bei ihren Eltern. „Ich habe mich da wohler gefühlt bei meinen Eltern, in diesem Nest, geborgen, als mit einem Partner, mit dem man natürlich auch eine Liebesbeziehung hat“, erklärt sie. Der Kontrast könnte kaum größer sein: Statt romantischer Zweisamkeit brauchte sie ein sicheres, fast kindliches Zuhause, in dem sie einfach schwach sein durfte.
„Wenn du in diesem desolaten Zustand bist, körperlich und seelisch, ist das nicht schön“, sagt sie offen. Die Rolle als Ehefrau, als attraktive Partnerin – all das fühlte sich für sie in dieser Zeit unerreichbar an. Die Folge: Die Beziehung zu Daniel zerbrach Stück für Stück.
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Trennung als Akt der Selbstrettung
Ende 2025 wurde die Trennung von Daniel und Patrice öffentlich. Lange schwieg sie über die genauen Gründe – jetzt macht sie deutlich, dass es kein klassisches Beziehungsdrama war, sondern eine existenzielle Entscheidung.
„Es war eine Entscheidung – nicht gegen jemanden, sondern für mich“, fasst sie heute zusammen. Sie brauchte Raum, um mit ihrer Krankheit, ihrer Angst und ihrem veränderten Selbstbild umgehen zu können. Eine klassische Ehe, mit all den Erwartungen und Rollenbildern, passte nicht mehr zu dem, was sie in dieser Phase brauchte. Patrice stellt klar: Es ging nicht darum, Daniel zu verlassen – es ging darum, sich selbst nicht völlig zu verlieren.
Zwischen Todesangst und Lebenshunger
Auch wenn das Ehe-Aus ein tiefer Einschnitt war, Patrice hat nicht aufgehört zu kämpfen. Sie lebt mit einer unheilbaren Erkrankung, erhält eine palliative Therapie, die ihre Lebensqualität so lange wie möglich erhalten soll. „Es ist grausam, es ist furchtbar, und ich habe wahnsinnige Angst“, sagt sie. Gleichzeitig stellt sie sich immer wieder eine zentrale Frage: „Was will ich für ein Mensch sein? Mit welcher Haltung will ich da durchgehen?“
Ihre Antwort ist klar: Aufgeben kommt für sie nicht infrage. „Ich will weiterleben. Ich habe noch Durst und Hunger aufs Leben“, betont sie – für sich selbst und für ihre Tochter. Charly Malika ist heute vier Jahre alt. Zu Hause fällt das Wort „Krebs“ bewusst nicht, Patrice hat ihre Kleine „noch nicht darüber aufgeklärt, was im Raum steht“. Gleichzeitig weiß sie, wie groß ihre Verantwortung ist: „Ich habe die Verantwortung für dieses Kind. Zumindest, bis sie 18 ist. Und wenn ich sie auf allen Vieren über diese Ziellinie bringe.“
Die komplette Sendung steht ab 2. November 2026 um 10 Uhr im Streamingportal des ZDF zur Verfügung.