Patrick Schnieder: Peter Altmaier "betroffen und wütend" über Umgang mit Verkehrsminister
Dieser Ausdruck wurde am 25.07.2026 erstellt und ist ausschließlich für den persönlichen Gebrauch lizenziert. Andere Nutzungen verletzen das Urheberrecht Hängepartie bei Kabinettsumbildung Altmaier »betroffen und wütend« über Umgang mit Verkehrsminister Schnieder Verkehrsminister Patrick Schnieder sollte offenbar entlassen werden, doch dann sprang der Ersatz ab. Ex-Kanzleramtschef Altmaier hat das Hin und Her scharf kritisiert. Auch Schnieders Bruder Gordon, Ministerpräsident von Rheinland-Pfalz, reagierte. 25.07.2026, 09.55 Uhr Die Hängepartie um den Posten des Verkehrsministers ist bei CDU-Politiker Peter Altmaier auf starke Kritik gestoßen. Er kenne und schätze den offenbar vor der Ablösung stehenden Verkehrsminister Patrick Schnieder seit anderthalb Jahrzehnten, schrieb Altmaier auf X. »Er ist ein erfahrener Fachmann, harter Arbeiter und großartiger Mensch & Freund. Der Umgang mit ihm macht mich betroffen & wütend«, fügte der frühere Kanzleramtschef unter Regierungschefin Angela Merkel hinzu. Das Vorgehen werde weder seiner Person noch seiner Leistung gerecht. Gordon Schnieder, Ministerpräsident von Rheinland-Pfalz und Patrick Schnieders Bruder, teilte den Beitrag. Empfohlener externer Inhalt An dieser Stelle finden Sie einen externen Inhalt von X.com, der den Artikel ergänzt und von der Redaktion empfohlen wird. Sie können Ihre Zustimmung jederzeit wieder zurücknehmen. Externen Inhalt anzeigen Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung. Hintergrund ist eine missglückte Umbesetzung im Verkehrsministerium. Schnieder hatte sich bereits von einzelnen Bundestagsabgeordneten in einer SMS verabschiedet, die der Nachrichtenagentur dpa vorliegt. »Der Bundeskanzler hat mir gestern am späten Nachmittag mitgeteilt, dass er mich als Verkehrsminister entlassen wird. Heute Morgen um 9.00 Uhr wird er dies u. a. in einer Pressekonferenz öffentlich machen«, heißt es darin. Doch dazu kam es nicht. Der als Nachfolger vorgesehene CDU-Finanzexperte Fritz Güntzler sagte Merz am Donnerstagabend offenbar erst zu, am nächsten Morgen dann aber aus fachlichen Gründen wieder ab. »Ein Torwart sollte nicht Linksaußen spielen«, hieß es dazu laut der Nachrichtenagentur dpa aus Koalitionskreisen. jah/dpa