PayPal-Phishing: „Neue Anmeldung erkannt“ - diese Mail deutet auf Betrug hin
TTS-Player überspringen↵Artikel weiterlesen
Berlin – Kriminelle attackieren gezielt Kunden von PayPal mit einer neuen Masche. Die Betrüger fordern Nutzer auf, ihren Kontostatus zu prüfen und Daten einzugeben – sonst drohe die Löschung des Kontos. Die Verbraucherzentrale warnt vor dem fiesen Betrugsversuch.
Um den Druck auf die Opfer zu erhöhen, setzen die Täter demnach eine Frist von 24 Stunden. In der E-Mail-Aufforderung heißt es wörtlich: „Bitte erledigen Sie diesen Schritt innerhalb von 24 Stunden, um die Löschung Ihres Kontos zu vermeiden.“
Die betrügerischen Nachrichten tragen häufig den Betreff „Pay Pal – Neue Anmeldung erkannt“. Die Mails sind als angebliche Sicherheitswarnung getarnt und drängen die Empfänger zum Handeln. Auffällig in dem Betreff: die falsche Schreibweise des Produktnamens (richtig: PayPal).
Kriminelle wollen an private Daten von PayPal-Kunden
Wer den Betrugsversuch nicht sofort erkennt, der läuft Gefahr, seine persönlichen Daten an Betrüger zu verlieren. In den E-Mails ist laut der Warnung ein Link platziert, der Nutzer zum Klicken animieren soll. Nach dem Klick sollen die PayPal-Anmeldedaten eingegeben und bestätigt werden. So gelangen die Betrüger schließlich an die sensiblen Kontodaten der Kunden.
Die Verbraucherzentrale gibt deshalb weitere Tipps, wie Sie die Betrüger-Mail als solche erkennen können: Zum einen wird auf die verdächtige, komplizierte Absenderadresse hingewiesen, die nicht zur offiziellen PayPal-Adresse passt. Außerdem fehlt die persönliche Kundenansprache; es werde mit Floskeln wie „Hallo und guten Tag“ gearbeitet – eine unseriöse Anrede, die von PayPal so nicht verwendet wird. Stattdessen erfolgt in der Regel eine Anrede mit dem vollen Namen des Kunden.
Links nicht klicken, Mails direkt verschieben oder löschen
Die Verbraucherzentrale rät dazu, Nachrichten wie diese einfach zu ignorieren, zu verschieben (in den Spam-Ordner) oder sie zu löschen. Links oder Schaltflächen sollen keinesfalls angeklickt werden. Ein weiterer wichtiger Tipp: Falls Sie eine verdächtige Mail erhalten, überprüfen Sie zunächst, ob es auch in Ihrer App oder über die bekannte Internetseite entsprechende Mitteilungen gibt.
Erst vor Kurzem hatten Betrüger mit einer anderen Masche versucht, PayPal-Kunden abzuzocken. Als Köder diente eine angebliche Rückzahlung , die von den Kunden „final bestätigt“ werden sollte. Wer darauf reagierte, tappte in eine Phishing-Falle.
So schützen Sie sich vor PayPal-Betrug
Mit diesen Tipps schützen Sie sich vor PayPal-Phishing: