Pazifik: Zwei Tote bei erneutem US-Angriff gegen mutmaßliches Drogenschmuggelboot
Dieser Ausdruck wurde am 24.08.2026 erstellt und ist ausschließlich für den persönlichen Gebrauch lizenziert.
Andere Nutzungen verletzen das Urheberrecht
Einsatz im Pazifik Zwei Tote bei erneutem US-Angriff gegen mutmaßliches Drogenschmuggelboot
Die USA haben abermals ein Boot im Pazifik angegriffen, dabei wurden zwei mutmaßliche Drogenschmuggler getötet. Die Militäreinsätze sind hochumstritten.
24.08.2026, 15.06 Uhr
War die Zusammenfassung hilfreich? Danke für Ihr Feedback!
Das US-Militär hat erneut ein mutmaßliches Drogenboot im Pazifik angegriffen und dabei zwei Menschen getötet. Das Boot sei Geheimdiensterkenntnissen zufolge auf bekannten Schmuggelrouten in der Karibik unterwegs gewesen. Das erklärte das für Lateinamerika zuständige US-Südkommando Southcom im Onlinedienst X . Der am Sonntag ausgeführte Angriff sei »eine klare und entschlossene Erinnerung daran, dass Southcom den Kampf direkt zu den Kartellen trägt«.
Empfohlener externer Inhalt
An dieser Stelle finden Sie einen externen Inhalt von X.com, der den Artikel ergänzt und von der Redaktion empfohlen wird. Sie können Ihre Zustimmung jederzeit wieder zurücknehmen.
Externen Inhalt anzeigen
Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.
Die US-Armee hatte Anfang September im vergangenen Jahr den umstrittenen Militäreinsatz »Southern Spear« begonnen. US-Präsident Donald Trump erklärt, Washington befinde sich faktisch im Krieg mit Drogenkartellen in Lateinamerika. Seit Beginn des Einsatzes wurden nach einer Zählung der Nachrichtenagentur AFP inzwischen mehr als 200 Menschen bei Angriffen auf Boote in der Karibik und im östlichen Pazifik getötet.
Die US-Regierung hat bislang keine eindeutigen Belege dafür vorgelegt, dass die angegriffenen Schiffe tatsächlich in den Drogenhandel verwickelt waren. Juristen und Menschenrechtsgruppen kritisieren, die Angriffe könnten außergerichtliche Tötungen darstellen, weil sie sich offenbar gegen Zivilisten richteten, die keine unmittelbare Bedrohung für die USA darstellten.
col/AFP