PBB-Bewohner: "Ich bin nicht der Sympathischste"
Godfrey Egbon weiß genau, was er will: "Promi Big Brother" 2026 gewinnen. Folgerichtig weiß der 35-Jährige auch ganz genau, was er im Container auf gar keinen Fall tun wird.
Ein Interview
Wenn es mit dem Modeln nicht klappt, so hat Godfrey Egbon (35) schon bei "Germany's Next Topmodel" gesagt, dann will er im Reality-TV durchstarten.
Am Mittwochabend ist der GNTM-Zweitplatzierte von 2026 als erster männlicher Kandidat für den "Promi Big Brother"-Container vorgestellt worden.
Da drängt sich doch vor allem eine Frage auf.
Wie läuft's mit der Modelkarriere?
Mit der Modelkarriere könnte es auf jeden Fall besser laufen. Ich muss das jetzt mit TV-Projekten mischen, um über die Runden zu kommen. Aber das hier ist schon mal vielversprechend.
Ist das der Grund, warum du bei "Promi Big Brother" mitmachst? Weil es mit der Modelkarriere noch nicht so richtig läuft?
Das muss ich natürlich zugeben: Wenn ich versuche, nur mit dem Modeln Geld zu verdienen, wird das nicht funktionieren. Es sind einige Angebote reingekommen, die sehr lukrativ sind. Ich habe immer gesagt: Ich schaue zuerst, ob es mit dem Modeln klappt, und wenn das nicht so ist, gehe ich ins TV.
"Promi Big Brother" als erstes Reality-Format nach GNTM ist auf jeden Fall nicht schlecht – gehört neben dem Dschungelcamp zu den großen Formaten.
Ja, auf jeden Fall, es ist mir eine große Ehre, dabei sein zu können. Das ist auch kein typisches Reality-Format, es ist ein soziales Experiment. Ich bin sehr gespannt, wie sich das alles entwickelt, und bin bereit, mich darauf einzulassen.
Was erwartest du dir von "Promi Big Brother"?
Ich erwarte das, was ich bei mir selbst suche, nämlich meine mentalen Grenzen neu zu setzen. Das ist mein Lebensmotto: immer meine mentalen Grenzen neu setzen. Und natürlich auch eine schöne Erfahrung machen, klar.
Hast du eine Strategie?
Ich habe keine Strategie, wie ich dieses Format bestreiten werde. Ich habe es mir auch nicht aktiv angeschaut, sondern immer nur Ausschnitte. Aber ich werde schauen, wie sich alles entwickelt, das ist eine dynamische Sache und da muss man mitdenken können.
Du hast es noch gar nie gesehen, sondern gehst jetzt einfach mal rein und schaust, was passiert?
"Big Brother" kennt, glaube ich, jeder, von "Promi Big Brother" habe ich mir einige Ausschnitte angeschaut. Ich bin niemand, der Reality konsumiert, aber wenn ich dabei bin, schaue ich mir das an. Aber das kann ja auch interessant sein, wenn sich jemand nicht so gut auskennt und das aufmischt.
Was ist anspruchsvoller: GNTM oder "Promi Big Brother"?
Anspruchsvoller? Das kann ich nicht beurteilen. Es kommt darauf an, in welches Segment man sich begibt. Wenn du übers Modeln sprichst, dann ist natürlich GNTM anspruchsvoller. Wenn es um das Format an sich geht – bei PBB sind ja bekannte Personen dabei, es ist ein soziales Experiment –, dann ist natürlich "Promi Big Brother" anspruchsvoller.
Auf wen freust du dich besonders?
Das kann ich noch nicht wirklich sagen, aber es gibt Leute, mit denen ich gut kann. Christian zum Beispiel, aber auch Gia und Francesca sind sehr nett. Natürlich gibt es auch Leute, mit denen man sich noch nicht so unterhalten hat, wo vielleicht eine Spannung da ist oder eine Distanz. Was nicht ist, kann werden, und vielleicht ändert sich das noch.
Was würdest du im Haus auf gar keinen Fall machen?
Ich habe mir in den Kopf gesetzt, dass ich im Haus keinen Geschlechtsverkehr haben möchte. Das ist für mich kein Dating-Format, ich möchte auch keine Dating-Formate mehr machen. Ansonsten? Nackt vor der Kamera stehen, aber ich glaube, da weiß man sich zu helfen.
Wie?
Mit einer Badehose, wenn man duschen geht.
Du hast gesagt, du verstehst dich gut mit Francesca – sie ist gerade bei AYTO, du warst schon bei "Too Hot to Handle". Könnte da was gehen?
Geschlechtsverkehr kommt bei mir überhaupt nicht in Frage. Flirten kann schon mal passieren. Ich lasse mich überraschen, das ist allerdings nicht mein Fokus, wenn ich ins Haus einziehe. Und ich beginne nicht mit dem Flirten. Aber wenn sich in der Dynamik etwas ergibt und man sich annähert, dann kann was passieren.
Bei GNTM warst du oft sehr verbissen. Planst du, bei "Promi Big Brother" auch so zu sein, um zu gewinnen?
Ich plane nicht, so zu sein. Ich bin einfach so. Überall werde ich gleich sein. Und ich werde natürlich wieder versuchen zu gewinnen. Mir ist bewusst: Sympathien bei den Zuschauern spielen eine Rolle. Mir ist auch bewusst: Ich bin nicht der Sympathischste. Auf jeden Fall werde ich wie immer sehr verbissen sein, um meine Ziele zu erreichen.
Viele Reality-Stars sagen, sie wollen eine andere Seite von sich zeigen. Zeigst du auch eine andere von dir?
Ich würde nicht sagen, dass ich eine andere Seite von mir zeigen will. Man wird vielleicht eine andere Seite von mir sehen, die man bei GNTM nicht gesehen hat. Wenn man 24 Stunden beobachtet wird, kommen sicher andere Sachen raus.
Hast du davor Respekt, 24/7 beobachtet zu werden?
Ja, davor habe ich großen Respekt und ein mulmiges Gefühl. Besonders als jemand, der auf jeden Fall seine Privatsphäre braucht. Die hast du da natürlich nicht. Ich bin jemand, der sehr overthinking ist. Und dann setze ich mich mal hin und will einen Moment für mich – weiß aber ganz genau, jetzt sind auch Zuschauer dabei und bilden sich ein Urteil. (lacht) Davor habe ich schon Respekt.
Hast du mal in einer WG gewohnt?
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Bei GNTM war ich in einer WG. Aber da hatte ich meine Ruhe, bekanntlich hatte ich auch ein eigenes Zimmer. Ich glaube, das wird hier schwieriger.