„Peinliche Aktion”: Rapperin Ikkimel versetzt „MOMA”-Zuschauer in Schockstarre
Ikkimel sorgt mit provokanten Liedtexten und kontroversen Auftritten immer wieder für Aufsehen. Dass die Musikerin nun ausgerechnet im Frühstücksfernsehen beim ZDF, genauer gesagt in der WM-Arena des „Morgenmagazins“ aufgetreten ist, löste beim Live-Publikum entsprechend vor allem Irritation aus.
Die Künstlerin präsentierte das Lied mit dem Titel „Fußballmänner“, welches sexuelle Anspielungen und Klischees aus dem Sport thematisiert. Zu den Textpassagen gehörten neben provokanten Ausdrücken wie „Latten-Kracher“ oder „Mertes-Sucker“ auch der Refrain „Fußballmänner, alles Penner“.
„Fiebertraum“: So reagiert das Netz auf Ikkimels ZDF-Auftritt
Das Publikum, das teilweise aus einer Schulklasse bestand, wie Ikkimel selbst zuvor auf Instagram schrieb, versetzte der Auftritt der 29-Jährigen teilweise in eine Art Schockstarre. Viele der Anwesenden verharrten regungslos, von mitwippen zur Musik keine Spur. Manche schauten auch auf den Boden oder lächelten verlegen. Klar ist jedoch: Gut angekommen ist Ikkimel bei diesem Publikum nicht.
Auch Ikkimel selbst schien gespürt zu haben, dass sie nicht unbedingt vor ihrer Zielgruppe auftritt. Sie musste während der Performance in Minirock und bauchfreiem Top immer wieder lachen.
Auf Social Media wurde der irritierende Auftritt natürlich schnell zum Gesprächsthema. „Die Gesichter der Kids vor Ort sprachen Bände – Begeisterung sieht definitiv anders aus. Peinliche Aktion“, heißt es unter anderem auf X. Ein anderer User schreibt: „Fiebertraum. Da muss Ikkimel auch selber während der Performance lachen, weil sie anscheinend nicht glauben kann, dass man sie dafür eingeladen hat.“ Und auch auf Instagram sorgt der „MOMA“-Auftritt für Lacher: „Wer kam auf die Idee, dass Ikkimel im ZDF-'Morgenmagazin' auftritt? Die Reaktionen sind so gut.“
„Danke 'MOMA', wir freuen uns auf die Frauen-WM nächstes Jahr“
Ikkimel selbst kommentierte ihren Ausflug zum ZDF-Frühstücksfernsehen in ihrer Instagram-Story bloß mit den Worten „Schnitt aus der Hölle“.
Ein Interview mit den Moderatoren der Sendung gab es nach Ikkimels Performance nicht, stattdessen jedoch verhaltenen Applaus. Die Musikerin verabschiedete sich von der Bühne mit den Worten: „Danke 'MOMA', wir freuen uns auf die Frauen-WM nächstes Jahr.“