Peinlicher Patzer live im Ersten
Startseite Stars & TV „Brennpunkt“-Moderatorin unterläuft peinlicher Patzer – ausgerechnet vor Günther Maria Halmers letztem Film Von: Annemarie Göbbel Uns auf Google folgen Die ARD zeigt den letzten Spielfilm mit dem verstorbenen Günther Maria Halmer. Im „Brennpunkt“ davor wird allerdings ein völlig anderes Programm angekündigt. Hamburg – Es war ein Abend, der eigentlich ganz im Zeichen des Abschieds stehen sollte: Günther Maria Halmer, einer der prägendsten Charakterdarsteller des deutschen Fernsehens, war posthum in seiner letzten ARD-Produktion zu erleben. Doch Ute Brucker (59), die an diesem Freitagabend (31. Juli) den „Brennpunkt: Ansturm auf Ceuta“ moderiert, leistet sich in der Abmoderation einen Fehler, der im Netz prompt für Stirnrunzeln sorgt. Statt korrekt ans nachfolgende ARD-Programm abzugeben, moderiert Ute Brucker „Hubert und Staller“ an – und verweist damit auf eine BR-/MDR-Produktion, die im Ersten an diesem Abend gar nicht läuft und inzwischen zudem „Hubert ohne Staller“ heißt. Im Ersten folgt auf den „Brennpunkt“ der Spielfilm „Servus Eddie – Spätes Glück“, ein warmherziges Münchner Sozialdrama aus dem Jahr 2025, das als letztes filmisches Lebenszeichen von Günther Maria Halmer in Erinnerung bleiben wird. Ute Bruckers Patzer überschattet Günther Maria Halmers letzten ARD-Film „Servus Eddie – Spätes Glück“ Halmer, der am 10. Mai 2026 im Alter von 83 Jahren an Krebs starb, spielt in dem von Felix Karolus inszenierten Film einen obdachlosen Zahnarzt, der verzweifelt versucht, das Grab seines früh verstorbenen Sohnes zu erhalten. An seiner Seite stehen Maximilian Brückner (47) und Jutta Speidel (72). Brückner, der gut mit Halmers Familie befreundet war, erinnert sich im Gespräch bewegt an die gemeinsame Arbeit: „Ich habe mich wahnsinnig gefreut, dass wir endlich zusammen gespielt haben. Umso trauriger, dass es das letzte Mal war. Ich hab‘ viel von ihm gelernt, er war äußerst präzise.“ Dass Ute Brucker ausgerechnet diesen Film – ein Abschiedsgeschenk an einen der Großen des deutschen Fernsehens – in der Abmoderation schlicht übergeht und stattdessen eine falsche Sendung benennt, macht den Patzer besonders bitter. Dabei hatte „Servus Eddie – Spätes Glück“ bereits am Vortag der TV-Ausstrahlung in der ARD-Mediathek ein breites Publikum gefunden. Auch Kollegin Jutta Speidel, die Halmer seit rund vier Jahrzehnten kannte, hatte sich in der Promotion zum Film mit bewegenden Worten verabschiedet.