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Pele Wollitz rechnet trotz Sieg gegen Hannover komplett mit Cottbus ab

Allgemein

TTS-Player überspringen↵Artikel weiterlesen Er konnte das traumhafte Comeback offenbar kaum genießen! Am Sonntag feierte Aufsteiger Energie Cottbus bei seinem ersten Zweitliga-Spiel seit zwölf Jahren gleich den ersten Sieg, gewann das Heimspiel mit 3:1 gegen Hannover 96. Ein perfekter Saisonstart – dennoch war Trainer Pele Wollitz (61) nach Schlusspfiff mächtig angefressen. Dem Kult-Coach missfiel der Auftritt seiner Mannschaft. Wollitz: „Wir stellen uns hierhin und sagen: Wir wollen Hurra-Fußball, wir wollen mutigen Fußball. Alles das ist nicht erkennbar. Eine etwas andere Art sollte man schon an den Tag legen, wenn man der Meinung ist, man muss zweite Liga spielen.“ Wollitz rechnet mit seinen Cottbus-Profis ab Gegen 96 landete Cottbus einen glücklichen Dreier. Nach 90 Minuten kam Energie auf 1,11 erwartete Tore, erzielte aber drei Treffer. Das 1:0 schoss Tolcay Ciğerci (31) beispielsweise durch einen abgefälschten Freistoß. Hannover knipste dagegen bei 3,18 erwarteten Toren lediglich einmal. Das Chancenplus lag also klar auf der Seite der Niedersachsen, die Wollitz zufolge den Sieg verdient gehabt hätten. Sein knallhartes Urteil: „Wenn man in 95 Minuten keine Torchance erspielt, dann weißt du, dass du ein Problem hast. Dann weißt du, dass es nicht um Einstellung geht. Dann geht's um Qualität. Das ist nicht eine Berechtigung, in der zweiten Bundesliga zu spielen, so wie wir heute Fußball gespielt haben.“ Vor der Saison hatte der Ex-Profi (64 Bundesliga-Spiele für Lautern, Leverkusen, Köln und Schalke) öffentlich erklärt, auch als Zweitliga-Aufsteiger weiterhin attraktiven Offensiv-Fußball spielen lassen zu wollen. Für Wollitz war davon gegen Hannover zu wenig zu sehen: „Nach draußen zu posaunen: Wir wollen das spielen und wollen das spielen und das spielen und es ist einfach nicht erkennbar – jetzt gilt es darum, die Spieler zu finden oder auf die Platte zu bringen, die das können oder auf jeden Fall sich anders verhalten.“

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