Perseiden 2026: Mit diesen Tipps sieht man die Sternschnuppen heute gut
Jedes Jahr wartet Mitte August ein besonderes Highlight auf Himmelsbeobachter: Der Meteorstrom der Perseiden erreicht seinen Höhepunkt. Dann sind am Nachthimmel theoretisch bis zu hundert Sternschnuppen pro Stunde zu sehen. Das dürfte jedoch bislang erst den wenigsten gelungen sein, so viele von ihnen auch tatsächlich zu beobachten, wird die Sicht doch durch manche Umstände eingeschränkt. Wie man in Bayern besonders gute Chancen darauf hat, möglichst viele Sternschnuppen zu sehen, erklären wir hier. Vorweg die gute Nachricht: Auch wenn der Höhepunkt der Perseiden-Strom schon vorbei ist, sind sie weiterhin über Bayern zu sehen. Interessierte haben noch einige Nächte Zeit, um Sternschnuppen zu beobachten. Die Perseiden sind bereits seit dem 12. Juli und noch bis zum 19. August 2026 am Himmel zu sehen. Wie die Volkssternwarte München mitteilt, liegt der Ausstrahlungspunkt der Perseiden einige Grad nördlich des Sternbildes Perseus (daher auch der Name). Dieses steht demnach zum Beginn der Nacht in nord-nord-östlicher Richtung tief am Horizont. Doch die „maximalen Fallraten“ werden erst in den frühen Morgenstunden erreicht, es lohnt sich also länger wach zu bleiben. Stündlich können bis zu 100 Meteore fallen – realistisch sind aber wohl eher zehn bis 20 pro Stunde, die beobachtet werden können, etwa aufgrund von Wolken am Himmel oder der Lichtverschmutzung durch naheliegende Städte. Sternschnuppen über Bayern: Wo muss man am Himmel hinschauen? Da heuer am 12. August Neumond war, störte dieser schon mal nicht bei der Beobachtung. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) empfiehlt, sich einen Ort zu suchen, an dem die Lichtverschmutzung so gering wie möglich ist. Damit steigen die Chancen, auch schwächere Sternschnuppen zu sehen. Wer sich mit dem Rücken flach auf den Boden legt, hat dann ein möglichst weites Sichtfeld. Laut ARD alpha besteht die allerbeste Chance, sehr viele Meteore zu sehen, morgens gegen vier Uhr. Wenn es am Abend gerade erst dunkel geworden ist, kommen die Sternschnuppen demnach eher flach vom Horizont aus Richtung Nord-Nord-Ost. In den frühen Morgenstunden steht das Sternbild dann in guter Höhe im Südosten. Je nachdem, zu welcher Zeit man also beobachtet, könnte es sich lohnen, den Blick etwas weiter in eine der Himmelsrichtungen schweifen zu lassen. So können teils bis zu 50 pro Stunde entdeckt werden. Perseiden: So entstehen die Sternschnuppen im August Wie kommen die Perseiden zustande? Der DWD erklärt, dass dafür ein 1862 entdeckter Komet verantwortlich ist, der alle 133 Jahre um die Sonne kreist und dessen Staubspur die Erde jedes Jahr im August durchquert. Genau diese winzigen Staubteilchen verglühen dann in der Erdatmosphäre und hinterlassen eine blitzartige Lichtspur. Landkreis Augsburg Ansturm auf Bismarckturm, Planetarium und Müllberg: Tausende wollen die Sonnenfinsternis sehen Angela David, Marco Keitel und weitere Icon Favorit Icon Favorit speichern Die besten Orte in Bayern, um Sternschnuppen zu sehen