Personal-Paukenschlag bei Formel-1-Zulieferer von Aston Martin
Bei Honda, dem Motorenlieferanten von Formel-1-Rennstall Aston Martin, gibt es personelle Veränderungen. Das teilte das Unternehmen nach dem Großen Preis von Spanien offiziell mit.
Wie Honda am Montag bestätigte, wird Tetsushi Kakuda ab dem 1. Oktober nicht mehr länger der hauptverantwortliche Projektleiter für die Entwicklung der Power Unit in der Formel 1 sein. Diese Rolle übernimmt künftig Yoichiro Fukao, der bislang als sein Stellvertreter fungierte.
"Diese organisatorische Veränderung ist ein geplanter Übergang, der darauf abzielt, den zuverlässigen Transfer von technischem Fachwissen an die nächste Generation von Ingenieuren sicherzustellen", hieß es in einer Erklärung von Honda: "Angesichts der Einführung der neuen Vorschriften im Jahr 2026 und weiterer zu erwartender Regeländerungen ab 2027 strebt Honda an, durch einen frühzeitigen Übergang zur neuen Struktur einen robusten Entwicklungsrahmen zu schaffen und eine äußerst wettbewerbsfähige Antriebseinheit zu liefern."
Der japanische Motorenlieferant für Aston Martin hatte beim Übergang in die neue Formel-1-Ära große Probleme gehabt. Mit gerade einmal drei WM-Punkten liegen die Briten auf dem vorletzten Platz in der Konstrukteurswertung. Nur Neu-Team Cadillac ist schlechter.
Formel 1: Regeländerungen beim Motor beschlossen
Im Juni hatte die FIA neue Regeländerungen für die kommenden Jahre bei der Entwicklung der Power-Units in der Formel 1 beschlossen.
Während aktuell die Leistung noch zu 47 Prozent aus dem Elektroantrieb kommt, soll der Anteil in zwei Schritten auf 40 Prozent zugunsten des Verbrenners reduziert werden.
Die schwache Performance des Aston Martin hat weitreichende Auswirkungen: Altstar Fernando Alonso betonte mehrfach, dass er seine Zukunft beim Rennstall von der Entwicklung abhängig macht.
Beim Großen Preis von Spanien fuhr der Ex-Weltmeister als 17. ins Ziel, sein Teamkollege Lance Stroll schied mit Bremsproblemen aus.