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Personalmangel im Ukraine-Krieg : Ein einziger Pilot steuert jetzt 5 Bomberdrohnen zeitgleich

Technologie

Einzelne ukrainische Einheiten setzen laut dem Fachportal „Oboronka“ Bomber-Drohnen so ein, dass ein Operator bis zu fünf Systeme betreuen kann. Möglich wird das durch Programme, die Flugrouten vorbereiten und längere Abschnitte des Anflugs automatisieren. Der Pilot greift dann vor allem in entscheidenden Phasen ein, etwa kurz vor dem Angriff und beim Rückflug.

Ukraine setzt Software in der Aufklärung ein

Nach Angaben von „Oboronka“ greifen in der Ukraine zudem Programme, die Bilder von Aufklärungsdrohnen auswerten und daraus 3D-Modelle des Geländes erstellen. Solche Darstellungen helfen dabei, Einsätze vorzubereiten, Ziele einzuordnen und Flugwege zu planen.

Dem Bericht zufolge kann die Software außerdem Bereiche sichtbar machen, in denen Funkverbindungen abbrechen oder gegnerische Störtechnik den Einsatz erschwert.

Für Drohnenpiloten ist das relevant, weil ein Signalverlust oft das Ende einer Mission bedeutet. Aufgaben, für die zuvor mehrere Soldaten nötig waren, lassen sich so mit kleineren Teams erledigen.

Software entlastet Drohnenpiloten

Einige Systeme markieren laut „Oboronka“ im Livebild einer Drohne automatisch Personen, Fahrzeuge oder Artillerie. Diejenigen, die sie steuern, müssen den Bildschirm dadurch nicht ständig selbst beobachten, sondern erhalten Hinweise aus der Software.

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Auch bei Abfangdrohnen wächst dem Bericht zufolge der Anteil automatisierter Funktionen. Neue Module sollen kleine Ziele am Himmel früher erkennen und für den Piloten markieren.

Schwieriger bleibt die Lage bei unbemannten Bodenfahrzeugen, weil zerstörte Wege, Hindernisse und Funkabbrüche einen verlässlichen Autopiloten deutlich komplizierter machen.

KI wird Teil der Kriegsführung

Der Ausbau autonomer Funktionen ist Teil eines breiteren technologischen Wandels in der ukrainischen Kriegsführung. Wie die Nachrichtenagentur Reuters berichtete, nutzt Kiew KI bereits in mehreren militärischen Bereichen.

Darunter die Einsatzplanung, die Auswertung großer Datenmengen und die Steuerung unbemannter Systeme. Ziel ist es demnach, Entscheidungen auf dem Gefechtsfeld schneller zu treffen und Informationen aus dem Frontverlauf besser zusammenzuführen.

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