Peru: Mindestens 13 Tote bei Absturz von Kleinflugzeug mit Touristen auch aus Deutschland
Beim Absturz eines Kleinflugzeugs mit Touristen an Bord sind in Peru mindestens 13 Menschen ums Leben gekommen. Wie die Polizei am Samstag mitteilte, starben elf Touristen und zwei Besatzungsmitglieder bei dem Absturz im Süden des Landes. Unter den Opfern seien elf ausländische Touristen aus Deutschland, Italien und Spanien, hieß es in der Nacht zu Sonntag von der Regierung des Landes. Die Nazca-Linien – die in die Wüstenebenen im Süden des Landes eingegraben sind – gehören zu Perus wichtigsten Touristenzielen und ziehen jährlich rund 100.000 Besucher an. Üblicherweise betrachten Besucher sie von Kleinflugzeugen aus, die über das Gelände fliegen. Die zwischen 500 vor Christus und 500 nach Christus entstandenen Darstellungen zeigen unter anderem Tiere, stilisierte Pflanzen, Fabelwesen und geometrische Figuren. Sie gehören zum Unesco-Weltkulturerbe und sind aus der Luft besonders gut zu erkennen. Im Jahr 2022 waren bei einem Flugzeugabsturz sieben Menschen ums Leben gekommen, darunter zwei Chilenen und drei Niederländer. Im Oktober 2010 starben vier britische Touristen und zwei peruanische Besatzungsmitglieder, als ein Flugzeug der Gesellschaft AirNasca abstürzte, nachdem es die Touristen zu der Stätte geflogen hatte.