PETA erstattet Anzeige gegen Hofbetreiber im Landkreis Rosenheim
rosenheim24-de Rosenheim Rosenheim Land Landkreis Rosenheim PETA erhebt schwere Vorwürfe: Verstöße gegen Tierschutz auf Hof im Landkreis Rosenheim? Von: Valentin Schöffel Uns auf Google folgen Kotbeschmierte Rinder im Stall angebunden: PETA Deutschland hat Strafanzeige gegen einen Hofbetreiber im Landkreis Rosenheim erstattet und fordert den Ausstieg aus der Tierwirtschaft. Landkreis Rosenheim – Wegen mutmaßlicher Tierquälerei auf einem Hof im Landkreis Rosenheim hat die Tierrechtsorganisation PETA Strafanzeige gegen den Betreiber erstattet und fordert einen Ausstieg aus der Tierwirtschaft. Anzeige gegen Hofbetreiber aus Landkreis Rosenheim Wie PETA am Mittwoch (29. Juli) in einer Pressemitteilung bekanntgab, gingen der Organisation wiederholt Meldungen zu einer mutmaßlich tierschutzwidrigen Rinderhaltung in dem Betrieb zu. Eine hinweisgebende Person soll über mehrere Monate die sich nach eigenen Angaben stetig verschlechternden Zustände dokumentiert haben: Rinder, die im sogenannten Kurzstand angebunden und mit Kot verschmutzt gewesen seien. Durch diese Form der Anbindehaltung seien die Tiere gezwungen, in ihren eigenen Ausscheidungen zu leben; bei einigen hätten sich bereits eingetrocknete Kotplatten gebildet. Laut Angaben der Organisation wandte sich PETA daraufhin mehrfach an das zuständige Veterinäramt. Dieses habe Mängel in der Tierhaltung festgestellt und ein Bußgeldverfahren eingeleitet. Zusätzlich habe PETA nach eigenen Angaben am Montag (13. Juli) Straf- und Ordnungswidrigkeitenanzeige bei der Staatsanwaltschaft Traunstein wegen möglicher Verstöße gegen das Tierschutzgesetz (TierSchG) gestellt. Die Organisation fordert die Bundesregierung nun auf, ein ausdrückliches Verbot der Anbindehaltung von Rindern bundesweit zu verankern und zudem einen Ausstieg aus der tierhaltenden Landwirtschaft auf den Weg zu bringen. „Laut Tierschutzgesetz dürfen Tieren keine erheblichen, länger andauernden Leiden zugefügt werden – genau das passiert aber bei der Anbindehaltung von Rindern. Dieses grausame Haltungssystem muss endlich konsequent beendet werden“, wird Julia Weibel, Fachreferentin für Tiere in der Landwirtschaft bei PETA, zitiert. Weibel betont darüber hinaus, Rinder dürften nicht länger in Ställen „festgekettet“ werden, sondern müssten als fühlende Individuen ihr Recht auf Bewegung, körperliche Unversehrtheit und Freiheit wahrnehmen können. Wer die Ausbeutung von Tieren nicht mitverantworten wolle, solle vegan leben, so die Fachreferentin. (vs/PETA Deutschland)