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Pete Hegseth: US-Verteidigungsminister bestreitet angeblichen Waffenmangel der US-Armee barsch

Welt

Dieser Ausdruck wurde am 05.08.2026 erstellt und ist ausschließlich für den persönlichen Gebrauch lizenziert. Andere Nutzungen verletzen das Urheberrecht Raketen im Irankrieg US-Verteidigungsminister bestreitet angeblichen Waffenmangel der Armee barsch Werden bei den US-Streitkräften die Raketen knapp? Mehrere Berichte legen das nahe. Aus dem Pentagon allerdings kommt ein hartes Dementi – Seitenhieb auf die Medien inklusive. 05.08.2026, 04.59 Uhr War die Zusammenfassung hilfreich? Danke für Ihr Feedback! Seit fünf Monaten beschießen die USA mal mehr, mal weniger intensiv Ziele in Iran. Diese Materialschlacht scheint sich nach jüngsten Meldungen auch in den Waffenlagern der US-Armee bemerkbar zu machen. Das legen Berichte von CNN und Reuters nahe (mehr dazu hier). Aus dem Pentagon hingegen kommt Widerspruch – nun auch von höchster Stelle. US-Verteidigungsminister Pete Hegseth hat einen Medienbericht zurückgewiesen, wonach fast 80 Prozent der Abwehrraketen für ein wichtiges Raketenabwehrsystem des US-Militärs im Irankrieg aufgebraucht seien. Hegseth, der von der US-Regierung »Kriegsminister« genannt wird, schrieb auf der Plattform X zu einem entsprechenden Banner des TV-Senders CNN: »Dieses Banner ist NICHT WAHR, @CNN. Schämt euch.« Dazu postete er das entsprechende Bild eines Fernsehbildschirms. Er sprach von Fake-News-Medien. Empfohlener externer Inhalt An dieser Stelle finden Sie einen externen Inhalt von X.com, der den Artikel ergänzt und von der Redaktion empfohlen wird. Sie können Ihre Zustimmung jederzeit wieder zurücknehmen. Externen Inhalt anzeigen Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung. Zuvor hatte die Nachrichtenagentur Reuters unter Berufung auf Insider gemeldet, dass die US-Armee während ihres fünfmonatigen Krieges gegen Iran offenbar ihre Bestände an wichtigen landgestützten Langstreckenraketen weitestgehend aufgebraucht​ habe. ​Dies schüre Sorgen über die Einsatzbereitschaft des US-Militärs für künftige Konflikte, sagten demnach Regierungsvertreter mit Blick auf die niedrigen Lagerbestände. Details zur genauen Nutzung der Raketen ‌vom Typ Army Tactical Missile Systems (Atacms) und Precision Strike Missiles (PrSM) waren bislang nicht bekannt Bei den Raketen handelt es sich vor allem um Boden-Boden-Geschosse des Heeres. Die USA hätten »nahezu alle« diese Waffen eingesetzt, sagten zwei der Insider. Zu genauen Zahlen wollten sie allerdings keine Angaben machen. Analysten zufolge wären solche Waffen, die mehr als eine Million Dollar pro Stück kosten, auch in einem Konflikt mit China oder Russland von Bedeutung. PrSM ist eine neuere, fortschrittlichere Generation, die die Atacms mit ihrer kürzeren Reichweite ersetzen soll. Trump wiegelt ab: »Haben mehr, als wir benötigen« Auch die Bestände an defensiven Waffen wie Patriot-Abfangraketen und THAAD-Systemen zur Abwehr ballistischer Raketen seien stark reduziert. Einem Bericht des Center for Strategic and International Studies (CSIS) von vergangener Woche zufolge wurden ‌zwischen Februar und Juli etwa 65 Prozent der Patriot-Abfangraketen verbraucht und die THAAD-Bestände um mindestens 38 ​Prozent reduziert. Zwei der Insider ‌bestätigten, dass diese Zahlen mit internen US-Daten übereinstimmten. US-Präsident Donald Trump wies die Bedenken ebenfalls zurück. Die USA hätten »weit mehr Munition als irgendjemand sonst auf der Welt« und »weit mehr, als wir benötigen«, hieß es in einer vom Weißen Haus verbreiteten Erklärung des Republikaners. Rüstungsunternehmen würden zudem ihre Produktion auf Rekordniveau ausweiten. Alle Friedensbemühungen im Irankrieg führten bislang zu keinem Durchbruch. Die Langstreckenwaffen ‌ermöglichen den USA präzise Angriffe ​aus sicherer Entfernung. Von den USA gelieferte Atacms spielten auch eine Schlüsselrolle im Krieg in der Ukraine und ermöglichten es den ukrainischen Streitkräften, Ziele in Russland anzugreifen. US-Minister Pete Hegseth will Soldaten künftig zu Testosterontests verpflichten. Dahinter steckt eine Vorstellung von Männergesundheit, die nicht nur ethisch fragwürdig, sondern auch medizinisch heikel ist. Mehr dazu hier . jok/dpa

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