Pete Hegseth: Warum der Mann hinter Trumps Iran-Krieg unter Druck steht
Washington. Kanada zeigte sich empört und sogar Premierminister Mark Carney äußerte sich zu dem Vorfall. US-Verteidigungsminister Pete Hegseth hatte sich zum Wochenbeginn spöttisch – „das ist echt“ – auf seinem X-Account geäußert und ein Foto repostet. Darauf zu sehen waren zwei junge kanadische Kadettinnen in Uniform.
Eigentlich hätte Hegseth Wichtigeres zu tun gehabt, als öffentlich über das Aussehen von angehenden kanadischen Soldatinnen zu spotten. Denn nach einer mehrwöchigen Feuerpause haben die USA und der Iran sich in den vergangenen Tagen erneut gegenseitig attackiert. Der Krieg geht damit in den siebten Monat.
Ausgerechnet in dieser Lage hat das US-Militär nun eine weitere Führungskraft verloren: den für das US-Heer zuständigen Staatssekretär Dan Driscoll. Er gehörte zu den führenden Verhandlern zwischen der Ukraine und Russland. In einer Erklärung dankte das Weiße Haus ihm dafür, dass er „sehr effektiv Präsident Trumps Agenda vorangebracht“ habe.