Peter Maffay kontert Fürstin Gloria: „Alkohol im Spiel“
TTS-Player überspringen↵Artikel weiterlesen
München (Bayern) – Der Streit zwischen Rock-Legende Peter Maffay (77) und Fürstin Gloria von Thurn und Taxis (66) geht in die nächste Runde. Während sich der Sänger bei den Schlossfestspielen in Regensburg zunächst deutlich gegen Hass und Extremismus positioniert hatte, reagierte die Fürstin später mit einem spöttischen Instagram-Video. Jetzt kontert Maffay erneut – und erhebt dabei einen bemerkenswerten Vorwurf.
Im Gespräch mit t-online äußerte sich der Musiker erstmals ausführlicher zu dem Video der Fürstin. „Natürlich habe ich mitbekommen, auf welche Art und Weise sie darauf reagiert hat. Damit disqualifiziert sie sich selbst“, sagte Maffay. Besonders deutlich wurde er mit Blick auf ihren Auftritt: „Ich hatte das Gefühl, dass da Alkohol im Spiel war. Das ist einfach unnötig und hat mit einer klaren Auseinandersetzung mit der Situation absolut nichts zu tun.“
Peter Maffay distanzierte sich von Fürstin Gloria
Auslöser der Auseinandersetzung war Maffay s Auftritt bei den Regensburger Schlossfestspielen am 16. Juli. Auf der Bühne warb der Rockstar für Toleranz und Respekt und erinnerte an Artikel 1 des Grundgesetzes: „Die Würde des Menschen ist unantastbar.“ Zugleich machte Maffay deutlich, dass er sich von radikalen und menschenverachtenden Positionen distanziere. Viele Beobachter verstanden die Worte als Anspielung auf die Nähe der Fürstin zur AfD-Vorsitzenden Alice Weidel (47).
Wenig später folgte die Retourkutsche aus dem Hause Thurn und Taxis. In einem auf Instagram veröffentlichten Video imitierte Gloria von Thurn und Taxis den Sänger, machte sich über sein markantes rollendes R lustig und verspottete seinen Appell gegen Hass und Extremismus.
Auf die neuen Aussagen Maffays und insbesondere dessen Alkoholvorwurf hat Gloria von Thurn und Taxis bislang nicht reagiert. Eine entsprechende BILD-Anfrage blieb zunächst unbeantwortet.