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Peter Maffay reagiert auf Gloria: „Alkohol im Spiel“

Unterhaltung

Seit Mitte Juli liefern sich Peter Maffay und Gloria von Thurn und Taxis einen zunehmend persönlichen Schlagabtausch. Ausgangspunkt war ausgerechnet ein Konzert des Musikers bei den Regensburger Schlossfestspielen. Maffay nutzte seinen Auftritt am 16. Juli 2026, um sich von politischen Positionen zu distanzieren, die er mit dem Umfeld des Veranstaltungsortes verbindet.

Vor dem Publikum bezeichnete Maffay den Ort als „belastet“ und erklärte, dass von dort Standpunkte und Äußerungen ausgegangen seien, die weder er noch seine Band unterstützten. Gleichzeitig formulierte er seine Haltung allgemeiner: „Radikale, rassistische, menschenverachtende Positionen“ lehne er unabhängig davon ab, ob sie von rechts, links oder aus der politischen Mitte kämen.

Dass diese Worte besondere Aufmerksamkeit erhielten, lag auch an der Schirmherrin der Schlossfestspiele. Gloria von Thurn und Taxis ist wegen politischer Äußerungen und ihrer Kontakte seit Jahren Gegenstand öffentlicher Debatten.

Gloria von Thurn und Taxis verspottet Maffay

Die Fürstin ließ Maffays Auftritt nicht unkommentiert. Einige Wochen später tauchte auf dem Instagram-Account ihres Bruders Carl Graf von Schönburg-Glauchau ein Video auf, in dem sie die Kritik des Musikers auf ausgesprochen spöttische Weise beantwortete.

Statt sich ausführlich mit Maffays politischen Einwänden auseinanderzusetzen, imitierte Gloria von Thurn und Taxis den Sänger. Dabei nahm sie unter anderem seine Aussprache und sein rollendes „R“ aufs Korn. Auch seine Bemerkung über den „belasteten“ Ort sowie seine Aussagen über Toleranz und Diversität machte sie zum Gegenstand ihrer Parodie.

Damit war aus der politischen Kontroverse endgültig ein persönlicher Schlagabtausch geworden. Maffay hat das Video nach eigenen Angaben gesehen. In einem neuen Interview mit „t-online“ wurde er nun darauf angesprochen, wie er die Reaktion der Fürstin bewertet.

Peter Maffay vermutet Alkohol als Grund

Der Musiker hielt sich mit seiner Einschätzung nicht zurück. Er habe selbstverständlich registriert, „auf welche Art und Weise“ Gloria von Thurn und Taxis auf seine Kritik reagiert habe. Sein Urteil über den Auftritt der Fürstin fasste er anschließend in einem Satz zusammen: „Damit disqualifiziert sie sich selbst.“

Noch deutlicher wurde Maffay unmittelbar danach. „Ich hatte das Gefühl, dass da Alkohol im Spiel war“, sagte der 77-Jährige über das Instagram-Video. Ob Alkohol tatsächlich eine Rolle spielte, ist nicht bekannt; Maffay formulierte seine Bemerkung ausdrücklich als persönlichen Eindruck.

Zu einer längeren Auseinandersetzung mit der Fürstin möchte er die Kontroverse dennoch nicht werden lassen. Für Maffay entfernt sich der Streit inzwischen zu weit von der Frage, die er mit seinen ursprünglichen Äußerungen bei den Schlossfestspielen ansprechen wollte.

Maffay will die Debatte beenden

Die Reaktion sei „einfach unnötig“ und habe „mit einer klaren Auseinandersetzung mit der Situation absolut nichts zu tun“, erklärte Maffay. Für ihn scheint damit die Grenze zwischen einer politischen Debatte und einer persönlichen Provokation erreicht zu sein.

Weitere Antworten auf Gloria von Thurn und Taxis will der Sänger deshalb nicht geben. „Und damit möchte ich es auch belassen“, sagte er im Interview. Eine Fortsetzung des öffentlichen Hin und Hers hält er nicht für sinnvoll.

Ob damit tatsächlich das letzte Wort in der Auseinandersetzung gesprochen ist, hängt allerdings nicht allein von Maffay ab. Von seiner Seite ist die Botschaft jedenfalls eindeutig: Nach seiner Reaktion auf das Spott-Video möchte er den Streit nicht weiterführen.

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