DAX -0,94 % 26.091,33 Pkt 18:00:00 MDAX -1,65 % 31.822,47 Pkt 18:00:00 Euro Stoxx 50 -0,37 % 6.444,46 Pkt 18:00:00 Dow Jones +0,01 % 53.463,05 Pkt 22:38:37 S&P 500 -0,48 % 7.707,98 Pkt 22:38:31 Nasdaq -1,18 % 26.331,09 Pkt 23:15:59 Nikkei +1,36 % 66.216,79 Pkt 08:30:01 Gold +1,40 % 4.552,30 USD 08:36:59 Silber +2,25 % 67,22 USD 08:36:59 Brent +0,33 % 91,92 USD 08:36:26 WTI -1,30 % 84,71 USD 08:37:01 Bitcoin +0,79 % 69.835,42 USD 08:46:52 EUR/USD +0,95 % 1,16890 USD 08:46:56 EUR/GBP +0,37 % 0,85840 GBP 08:47:01 EUR/CHF -0,71 % 0,93350 CHF 08:47:01 EUR/JPY +0,25 % 185,151 JPY 08:47:01

Pfalz: Drei Monate nach Landtagswahl – CDU verliert, AfD überholt erstmals SPD

Nation

Audioplayer wird geladen Anzeige Rund 100 Tage nach dem Start der schwarz-roten Landesregierung in Rheinland-Pfalz bleibt die CDU in einer Umfrage stärkste Kraft. Mit 28 Prozent würde sie aber nicht mehr an ihr Ergebnis bei der Landtagswahl im März heranreichen (31,0 Prozent), wie aus einer Befragung des Wahlforschungsinstituts Infratest dimap im Auftrag des SWR-Politikmagazins „Zur Sache Rheinland-Pfalz!“ hervorgeht. Mit den zweitmeisten Stimmen könnte die AfD rechnen, die mit 24 Prozent besser als beim Wahlgang im März abschneiden würde (19,5 Prozent). Sie läge somit bei der Sonntagsfrage erstmals vor der SPD. Anzeige Bisher höchster Wert für AfD Die SPD würde mit 19 Prozent ihr im März eingefahrenes Wahlergebnis demnach deutlich verfehlen (25,9 Prozent). Für die AfD ist dies der höchste für sie gemessene Wert im Rheinland-Pfalz-Trend, während es für die SPD ihr niedrigster Wert ist. Die Grünen kämen laut Umfrage auf 11 Prozent und würden stärker als bei der Landtagswahl abschneiden (7,9 Prozent). Die Linke erhielte 5 Prozent, die Freien Wähler und die FDP je 3 Prozent. Linke, Freie Wähler und FDP hatten bei der Landtagswahl im März den Einzug ins Parlament nicht geschafft. Anzeige Die Umfragewerte im Überblick: CDU: 28 Prozent (-3) AfD: 24 Prozent (+4,5) SPD: 19 Prozent (-6,9) Grüne: 11 Prozent (+3,1) Linke: 5 Prozent (+0,6) Freie Wähler: 3 Prozent (-1,2) FDP: 3 Prozent (+0,9) Die Daten basieren laut SWR auf einer repräsentativen Telefon- und Online-Befragung vom 13. bis 18. August, die Infratest dimap unter 1158 wahlberechtigten Menschen im Land durchführte. Mehr als die Hälfte ist mit neuer Regierung unzufrieden Rund drei Monate nach Bildung der Koalition aus CDU und SPD ist dem aktuellen Rheinland-Pfalz-Trend zufolge ein Drittel der Befragten zufrieden mit der Arbeit der neuen Landesregierung. Gut mehr als die Hälfte (54 Prozent) sieht das anders – und ist unzufrieden. Lesen Sie auch Weltplus ArtikelGauersheim in Rheinland-Pfalz 30 Prozent der Befragten bescheinigten der neuen Landesregierung, seit der Regierungsübernahme erste Schritte für eine andere Politik eingeschlagen zu haben. 55 Prozent erkennen diese demnach nicht. Lesen Sie auch Fast die Hälfte (49 Prozent) zweifele auch daran, dass die schwarz-rote Landesregierung klare Konzepte zur Entwicklung des Bundeslands für die kommenden fünf Jahre habe, hieß es. Wichtige Themen sind Bildung und Verkehr Zentrale Aufgabe aus Sicht der Befragten ist weiterhin die Bildungspolitik, gefolgt von den Themen Mobilität und Verkehr sowie Fragen der Zuwanderung. Vor dem Hintergrund der Hitze und Trockenheit hat für viele Menschen der Umweltschutz und der Klimawandel an Bedeutung gewonnen, wie aus der Befragung hervorgeht. Die neue rheinland-pfälzische Landesregierung hat Mitte Mai ihre Arbeit aufgenommen. Gordon Schnieder ist der erste CDU-Ministerpräsident seit 35 Jahren in Rheinland-Pfalz. dpa/saha

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