Pharma: Astra-Zeneca erwägt wohl Mega-Fusion mit Bristol-Myers Squibb
Damit würde einer der weltweit größten Pharmakonzerne mit einem gemeinsamen Börsenwert von knapp 400 Milliarden Dollar (rund 345 Milliarden Euro) entstehen, sagte eine mit der Angelegenheit vertraute Person der Nachrichtenagentur Reuters am Montag. Ob die Gespräche noch andauern, blieb zunächst unklar. Astra-Zeneca lehnte eine Stellungnahme ab, Bristol Myers Squibb war für einen Kommentar zunächst nicht zu erreichen. Ein Abschluss dürfte auf erhebliche kartellrechtliche Hürden stoßen. Dem Insider zufolge gibt es Bedenken, wie die US-Wettbewerbsbehörden unter der Regierung von US-Präsident Donald Trump die Transaktion bewerten könnten. Trump legt den Fokus auf heimische Investitionen und den Ausbau der US-Produktion. Bei einer Fusion würde faktisch ein britisches Unternehmen einen großen US-Pharmakonzern übernehmen. Zudem überschneiden sich die Portfolios beider Firmen stark: Sowohl Astra-Zeneca als auch Bristol-Myers Squibb erzielen einen Großteil ihrer Umsätze mit Krebsmedikamenten, die teilweise direkt miteinander konkurrieren.