DAX +0,44 % 25.818,21 Pkt 18:00:00 MDAX +0,15 % 30.472,32 Pkt 18:00:00 Euro Stoxx 50 -1,22 % 6.131,31 Pkt 18:00:00 Dow Jones -1,30 % 51.793,73 Pkt 18:56:05 S&P 500 -2,33 % 7.563,69 Pkt 18:55:59 Nasdaq -4,61 % 25.325,41 Pkt 18:56:02 Nikkei -2,12 % 63.290,11 Pkt 07:45:03 Gold -3,44 % 3.892,80 USD 18:46:03 Silber -5,72 % 49,21 USD 18:45:48 Brent -0,98 % 113,75 USD 18:45:58 WTI +2,48 % 104,53 USD 18:46:05 Bitcoin -1,02 % 76.983,24 USD 18:55:48 EUR/USD 0,00 % 1,11560 USD 18:55:44 EUR/GBP -0,44 % 0,83320 GBP 18:56:04 EUR/CHF -0,47 % 0,91930 CHF 18:56:05 EUR/JPY -0,27 % 175,596 JPY 18:56:05

Pharmaunternehmen aus Greifswald vor Milliardendeal

Wirtschaft

Stand: 14.09.2026 20:58 Uhr

Das Greifswalder Pharmaunternehmen Cheplapharm hat am Montagnachmittag einen Milliardendeal mit dem französischen Pharmakonzern Sanofi bekanntgegeben. Der zählt mit 83.000 Beschäftigten zu den weltweit größten Firmen der Branche.

Die Greifswalder Pharmafirma Cheplapharm plant 20 etablierte Medikamente des französischen Pharmakonzerns Sanofi zu übernehmen. Ebenso drei Produktionsstandorte im Ausland, an denen sie hergestellt werden. Diese Arzneimittel bringen einen jährlichen Umsatz von mehr als einer Milliarde Euro.

Geschäftsführer spricht von "Ritterschlag"

Im Gegenzug beteiligt Sanofi sich mit 26% an dem Greifswalder Familienunternehmen. Es ist der größte Deal seit Gründung des Unternehmens vor 28 Jahren. Geschäftsführer Sebastian Braun nennt die Beteiligung einen "Ritterschlag" und sieht in der Transaktion auch einen Gewinn für die Region: "Es wird massiv unseren Standort Greifswald, da wo unser Hauptquartier ist, stärken, weil wir keinen Firmensitz verlegen, sondern schon seit dem ersten Tag Steuern hier in MV zahlen und somit ist es ein massiver Gewinn auch für die Region.“

Deal muss noch geprüft werden

Cheplapharm würde durch den Deal, der noch unter Vorbehalt der Zustimmung der zuständigen Arbeitnehmervertretungen und Regulierungs- und Kartellbehörden stehe, nach eigenen Angaben zum fünftgrößten Pharmaunternehmen Deutschlands aufsteigen. Der Jahresumsatz würde demnach von zuletzt mehr als 1,6 Milliarden auf mehr als 2,6 Milliarden Euro steigen. Durch die Übernahme dreier Produktionsstätten in Ungarn, Singapur und Frankreich würde zu den bislang rund 800 Cheplapharm-Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern nochmals mehr als 550 dazukommen.

← Zurück zu News

Bereit für Ihre kostenlose E-Mail?

512 MB Speicher, modernes Webmail und ein News-Portal — kostenlos starten.

Jetzt kostenlos registrieren