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Philippinen: Fünf Tote und viele Vermisste nach Fährunglück vor Palawan

Welt

Dieser Ausdruck wurde am 10.09.2026 erstellt und ist ausschließlich für den persönlichen Gebrauch lizenziert.

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Provinz Palawan Fünf Tote und viele Vermisste nach Schiffsunglück in philippinischer Touristenregion

Videos zeigen die »June Aster« in Flammen, rund zwei Kilometer vor der Küste: Beim Brand einer Fähre im Westen der Philippinen hat es Todesopfer gegeben. Nach vielen Menschen wird noch gesucht.

10.09.2026, 05.05 Uhr

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Bei einem Schiffsunglück auf den Philippinen sind den Behörden zufolge mindestens fünf Menschen ums Leben gekommen. Weitere 87 Menschen würden zudem vermisst, teilte die philippinische Küstenwache am Donnerstag mit. Demnach brach auf der »June Aster« nahe der Provinz Palawan am Abend zuvor ein Feuer aus.

Auf einem von der Küstenwache im Onlinedienst Facebook veröffentlichten Video war das in Flammen stehende Schiff zu sehen. Das Unglück ereignete sich in einer bei Touristen beliebten Gegend. Nach Angaben des Ortungsdienstes Marinetraffic war das Schiff von Manila aus in See gestochen. Zum Zeitpunkt des Unglücks befand sich die »June Aster« laut Küstenwache rund zwei Kilometer von der Küste entfernt.

Einem örtlichen Radiosender sagte eine Sprecherin der Küstenwache, dass die Passagier- und Besatzungsliste des Schiffes insgesamt 134 Menschen aufweise. Unter den Geretteten waren demnach 38 Passagiere und vier Besatzungsmitglieder. Die fünf Todesopfer seien an Land gebracht worden. Die Brandbekämpfung dauere an.

Für die Philippinen mit ihren mehr als 7000 Inseln sind Schiffe eines der Hauptverkehrsmittel. Wegen mangelhafter Sicherheitsstandards und unzureichender Wartung gibt es häufig Unglücke auf See.

Immer wieder kommt es zu schweren Unglücken

So hatte es Anfang dieses Jahres bereits einen Vorfall gegeben, bei dem eine Fähre gesunken war. Dabei starben laut der Küstenwache mindestens 18 Menschen. Ein Sprecher berichtete von mindestens 317 Geretteten. Nach rund zwei Dutzend vermissten Personen werde noch gesucht. Die Tragödie ereignete sich in der Sulusee nahe der Provinz Basilan. Augenzeugen zufolge war die See zu dieser Zeit ruhig.

Die schlimmste Schiffskatastrophe in Friedenszeiten ereignete sich in den philippinischen Gewässern 1987, als eine Fähre mit einem Tanker kollidierte. Mehr als 4000 Menschen kamen damals ums Leben.

jok/AFP

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