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Philippinen: Sechs Tote bei Schusswaffenangriff an Schule

Welt

16-Jähriger kündigte Tat beim Essen an

Drei Tote bei Schusswaffenangriff auf den Philippinen

Von t-online, mtt

Aktualisiert am 18.09.2026 - 12:35 UhrLesedauer: 2 Min.

Eine Gewalttat erschüttert die Philippinen. Ein jugendlicher Attentäter hat in einer Schule das Feuer eröffnet.

Bei einem Schusswaffenangriff an einer Schule in der philippinischen Provinz South Cotabato sind mindestens drei Schüler getötet worden. Mehrere weitere Schüler seien zum Teil schwer verletzt worden, teilte das Sozialministerium DSWD mit und korrigierte damit eine frühere Meldung, in der von sechs Toten die Rede war.

Die Schüsse fielen an der Banga National High School in der Gemeinde Banga auf der Insel Mindanao. Der Bürgermeister erklärte laut der britischen BBC, der Täter sei ein 16-Jähriger gewesen. Er habe am Freitag seine Freunde aufgefordert, nach Hause zu gehen, "weil er nach dem Mittagessen seinen Plan ausführen würde".

Die Freunde hätten darüber gelacht, weil der Schüler als "Witzbold" bekannt gewesen sei. Nach dem Mittagessen habe der Jugendliche dann aber tatsächlich geschossen. Die Opfer seien zwischen 14 und 17 Jahre alt. Unter den Toten soll auch der jugendliche Angreifer sein, der sich selbst das Leben nahm.

Hintergründe werden untersucht

Zum Motiv des Täters gab es zunächst keine Angaben. Die Behörden haben den Unterricht in der gesamten Gemeinde zunächst ausgesetzt. Das Bildungsministerium DepEd erklärte, man kooperiere mit den örtlichen Behörden und der Polizei, um die Hintergründe des Vorfalls zu klären.

Das DSWD teilte mit, Sozialarbeiter seien vor Ort und leisteten den betroffenen Kindern und Familien psychologische Erste Hilfe sowie psychosoziale Unterstützung. Auch das Bildungsministerium kündigte entsprechende Hilfen für Schüler, Lehrer und Schulpersonal an.

Schwerer Angriff auch im Juni

Erst im Juni waren bei einem Schusswaffenangriff an einer Schule in dem Inselstaat drei Schüler getötet und etwa 20 weitere verletzt worden. Der Vorfall ereignete sich in Tacloban City im Osten des Landes.

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