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Pikante Bundestrainer-Enthüllung um Tuchel

Allgemein

Hans-Joachim Watzke kennt Thomas Tuchel aus gemeinsamen Zeiten bei Borussia Dortmund, das Verhältnis der beiden Alphatiere war zwischenzeitlich allerdings ziemlich angeknackst. Dennoch erwog der Vizepräsident des Deutschen Fußball-Bundes vor einigen Jahren, den ehemaligen BVB-Coach zum Bundestrainer zu machen.

Mit Jürgen Klopp ist ein langjähriger und enger Vertrauter von Hans-Joachim Watzke der neue starke Mann beim DFB. Der Nachfolger von Julian Nagelsmann soll die deutsche Nationalmannschaft nach dem WM-Debakel in den USA, Mexiko und Kanada zurück in die Weltspitze führen.

Dort befindet sich bereits die englische Auswahl, die von Thomas Tuchel trainiert wird und bei der Weltmeisterschaft Dritter wurde. Genau wie Klopp arbeitete auch der 53-Jährige in Dortmund einst unter Watzke. In Folge des Anschlags auf den Teambus 2017 knirschte es zwischen den beiden jedoch.

Trotzdem war Tuchel einer der Namen, die Watzke durch den Kopf gingen, als ein neuer Bundestrainer gesucht wurde - aber nicht in diesem Sommer, sondern nach der Flop-WM 2022 in Katar.

"Wir hatten ein großes Misserfolgserlebnis und dann denkst du darüber nach, welche Alternativen gibt es und dann kommst du natürlich automatisch auf Tuchel, weil Jürgen stand ja zu der Zeit nicht ansatzweise zur Verfügung", verriet Watzke im Talkformat "Meine Geschichte bei Sky".

Tuchel nach "Desaster" unter Flick ein DFB-Kandidat

Nach dem Aus in der Gruppenphase des Wüsten-Turniers, das wetterbedingt im Dezember ausgetragen wurde, sei die "Grundhaltung einfach gewesen, mit Hansi Flick weiterzumachen", blickte Watzke zurück.

Er selbst sei indes nicht überzeugt gewesen. "Ich hatte das Gefühl, nach Katar wird es schwierig. Weil nach so einem Misserfolg wird es schwierig. Ich habe im Nachhinein wahrscheinlich recht behalten, die Spiele danach waren ja ein Desaster", betonte der DFB-Vize.

Dass Tuchel dann zumindest ein Gedankenspiel war, findet Watzke nur logisch. "Wir sind ja in Katar ziemlich kläglich ausgeschieden und dann denkst du ja schon mal so in der Nacht oder zwei Nächte lang, was könnte jetzt sein?", so der 67-Jährige.

Als in diesem Juli dann erneut ein Bundestrainer gesucht wurde, blieb die Spur zu Tuchel indes kalt. Sein Vertrag in England ist noch bis 2028 gültig.

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