Pikanter Bericht: Superstar sorgt für "Unmut" beim FC Bayern
War Luis Diaz in seiner Debütspielzeit für den FC Bayern noch ein wichtiger Fixpunkt für die Meisterschaft, den Pokalsieg und den Einzug ins Halbfinale der Champions League, hat der Kolumbianer zum Start der neuen Saison noch mit großen Leistungsschwankungen zu kämpfen. Die jüngsten Auftritte des Linksaußen sollen die Klub-Bosse sogar richtig verärgert haben.
Sechs Pflichtspiele, ein Tor, keine Vorlage: Das ist die dürftige Bilanz des Saisonstarts von Luis Diaz im Trikot des FC Bayern. Der Form aus der vergangenen Saison, als der Linksaußen in 51 Einsätzen für den deutschen Rekordmeister noch starke 26 Treffer und 23 Assists wettbewerbsübergreifend auf den Rasen zauberte, läuft der Ex-Liverpooler zu Beginn der Spielzeit 2026/27 noch weit hinterher.
Nachdem der Kolumbianer zum Bundesliga-Auftakt gegen den VfB Stuttgart und am zweiten Spieltag beim 0:0 auf Schalke noch in der Startformation von Cheftrainer Vincent Kompany gestanden hatte, kam Diaz beim 2:1-Zittersieg gegen die SV Elversberg am Sonntag nur von der Bank. In seiner 25-minütigen Einsatzzeit stand der Offensivmann einmal mehr neben sich und zog sogar noch den Ärger seiner Teamkollegen auf sich.
"Gewisses Maß an Unmut" beim FC Bayern
In der 67. Minute tauchte der Superstar alleine vor SVE-Keeper Nicolas Kristof auf. Doch anstatt den Ball einfach humorlos im Netz der Hausherren unterzubringen oder den freien Harry Kane zu bedienen, versuchte es Diaz kunstvoll per Hacke. Den harmlosen Versuch nahm der Österreicher locker auf. Kane und Josip Stanisic ärgerten sich deutlich darüber, dass die Top-Chance ungenutzt blieb.
"Lucho hat momentan nicht das Momentum. Er überlegt wahrscheinlich auch: Nehme ich ihn jetzt direkt oder nehme ich ihn noch einmal an?", erklärte Sportvorstand Max Eberl nach dem Spiel. Laut "Sport1" ist die Verärgerung über den jüngsten Chancenwucher des Rechtsfußes nicht nur in der Mannschaft groß. Auch in der Führungsetage des Rekordmeisters sei man inzwischen alarmiert, heißt es.
Demnach sei die "Verwunderung" über den Routinier, die zuletzt als Ablenkung von außen abgetan wurde, inzwischen "mitten im Verein angekommen". Bereits nach der schwachen Leistung auf Schalke sei von der Säbener Straße ein "ein gewisses Maß an Unmut" gegenüber Diaz vernommen worden. Dem TV-Sender zufolge war der Nationalspieler aber nicht der einzige Star, der nach der Nullnummer in Gelsenkirchen kritisch betrachtet wurde.
Da die Leistungen des 79-fachen Auswahlspielers aktuell zu wünschen übrig lassen und der Angreifer in der anstehenden Länderspielpause wohl zwei Partien in den USA bestreiten soll, sei es sogar denkbar, dass Diaz anschließend eine längere Pause verordnet bekommt.