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Pilot feuert Rakete auf russische Drohne, dann geht sein Jet in Flammen auf - Der seltene Absturz einer ukrainischen MiG-29 wurde vollständig gefilmt

Technologie

Ein ukrainischer MiG-29-Kampfjet ist am Montag in der Region Odessa abgestürzt, nachdem beim Abschuss einer russischen Drohne an Bord ein Feuer ausgebrochen war. Der Pilot rettete sich mit dem Schleudersitz, berichtet die französische Zeitung „L’Indépendant“. Demnach feuerte der Pilot während des Einsatzes eine Luft-Luft-Rakete auf das Ziel ab. Dabei kam es offenbar zu einer Fehlfunktion. Das Geschoss oder der Startvorgang setzte nach diesen Angaben das eigene Flugzeug in Brand. Aufnahmen in sozialen Netzwerken zeigen, wie der Pilot noch versucht, die Maschine zu stabilisieren. Kurz darauf verliert er die Kontrolle über den Jet. Absturz des Kampfjets bei Odessa auf Video festgehalten Die gesamte Szene wurde gefilmt und anschließend online verbreitet. Unabhängig verifizieren ließ sich das Video bislang nicht. Laut dem Bericht überlebte der Mann den Absturz, die Maschine selbst ging jedoch verloren. Der Neupreis liegt bei etwa 15 bis 20 Millionen Euro. MiG-29 bleibt wichtig für die ukrainische Luftverteidigung Die sowjetische MiG-29 gehört in der Ukraine weiter zu den wichtigsten Maschinen für die Luftverteidigung. Der Jet bekämpft Drohnen und Raketen und unterstützt Einsätze aus der Luft. Parallel dazu erhält Kiew nach und nach modernere westliche Flugzeuge. Weltweit nutzen mehr als 20 Streitkräfte diesen Typ. Rund 800 Exemplare wurden gebaut. Damit zählt die MiG-29 noch immer zu den am weitesten verbreiteten Kampfjets. Entwickelt wurde das Modell in den 70er Jahren. Es verfügt über zwei russische Klimow-Triebwerke. Die MiG-29 erreicht bis zu 2200 Kilometer pro Stunde und steigt mit bis zu 20.000 Metern pro Minute.

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