DAX +1,15 % 25.704,02 Pkt 18:00:00 MDAX +0,45 % 30.425,40 Pkt 18:00:00 Euro Stoxx 50 +0,05 % 6.167,81 Pkt 18:00:00 Dow Jones +0,22 % 52.475,10 Pkt 21:13:36 S&P 500 +0,88 % 7.743,98 Pkt 21:13:34 Nasdaq +1,45 % 26.549,85 Pkt 21:13:34 Nikkei +1,08 % 63.954,19 Pkt 07:45:03 Gold +0,32 % 4.087,50 USD 21:03:37 Silber +0,33 % 54,47 USD 21:03:32 Brent -3,42 % 109,98 USD 21:03:32 WTI +1,38 % 101,28 USD 21:03:34 Bitcoin +0,58 % 81.270,38 USD 21:13:34 EUR/USD -0,11 % 1,11620 USD 21:13:28 EUR/GBP -0,04 % 0,83700 GBP 21:13:37 EUR/CHF -0,10 % 0,92390 CHF 21:13:37 EUR/JPY +0,06 % 176,116 JPY 21:13:37

Pisa-Studie 2026: Karin Prien nennt Ergebnisse von Pisa-Studie "besorgniserregend"

Allgemein

Bundesbildungsministerin Karin Prien (CDU) hat das schlechte Abschneiden der Schülerinnen und Schüler in Deutschland bei der Pisa-Bildungsstudie als »besorgniserregend« bezeichnet. Überraschend sei dies jedoch nicht. Die Ergebnisse bestätigten bereits bekannte Befunde anderer Bildungsstudien, sagte Prien. »Es macht es keinen Deut besser, aber es ist nicht überraschend.«

Die Ergebnisse zeigten, dass das Aufstiegsversprechen in Deutschland derzeit nicht gehalten werde. Dass die soziale Schere bei den getesteten Bildungskompetenzen weiter aufgehe, sei nicht hinnehmbar, sagte die Ministerin. Mit Sorge nehme sie außerdem wahr, dass sich die Ergebnisse sowohl bei den Schülern mit den schwächsten als auch mit den besten Leistungen verschlechtert hätten. »Wir schaffen es weder im unteren Leistungssegment noch im oberen Leistungssegment, dem Potenzial unserer Schülerinnen und Schüler gerecht zu werden.«

Laut Streeck verschlechtern soziale Medien schulische Leistungen

Der Drogenbeauftragte der Bundesregierung, Hendrik Streeck (CDU), forderte, die Nutzung sozialer Medien für Kinder und Jugendliche einzuschränken. »Wie viel wissenschaftliche Evidenz brauchen wir eigentlich noch, bevor wir handeln?«, sagte der Virologe und Politiker in Berlin. Ihm gehe es nicht um ein pauschales Verbot, sondern um Schutz »vor ungeeigneten Inhalten, manipulativen Mechanismen, problematischem Konsumverhalten«.

Auch Wirtschaftsvertreter riefen die Politik zum Umdenken auf. Arbeitgeberpräsident Rainer Dulger mahnte, jedes Kind müsse »die Schule mit dem Rüstzeug für Ausbildung, Studium und Beruf verlassen«. Dies erfordere etwa verbindlichere Bildungsstandards und eine bessere Vergleichbarkeit und Diagnose über regelmäßige Lernstandserhebungen.

Handwerk sieht Erfahrungen aus Ausbildungsbetrieben bestätigt

Solche schulübergreifenden Diagnosesysteme hält auch der Zentralverband des Deutschen Handwerks (ZDH) für nötig, um Schülerinnen und Schüler für den Arbeitsmarkt zu qualifizieren. Die Pisa-Ergebnisse bestätigten, was die Ausbildungsbetriebe des Handwerks seit Jahren erlebten. »Zu viele junge Menschen verlassen die Schule ohne die Grundkompetenzen, die für eine gelingende Ausbildung nötig sind«, sagte ZDH-Generalsekretär Holger Schwannecke.

← Zurück zu News

Bereit für Ihre kostenlose E-Mail?

512 MB Speicher, modernes Webmail und ein News-Portal — kostenlos starten.

Jetzt kostenlos registrieren