DAX +0,44 % 25.818,21 Pkt 18:00:00 MDAX +0,15 % 30.472,32 Pkt 18:00:00 Euro Stoxx 50 -1,22 % 6.131,31 Pkt 18:00:00 Dow Jones -1,34 % 51.770,31 Pkt 21:47:53 S&P 500 -2,12 % 7.580,07 Pkt 21:47:43 Nasdaq -4,19 % 25.437,00 Pkt 22:15:59 Nikkei -0,43 % 63.019,15 Pkt 01:31:00 Gold +0,17 % 3.905,70 USD 01:35:52 Silber +1,33 % 49,75 USD 01:35:56 Brent -5,00 % 111,76 USD 01:34:01 WTI -1,69 % 102,36 USD 01:35:57 Bitcoin -0,29 % 78.007,72 USD 01:45:59 EUR/USD -0,17 % 1,11640 USD 01:45:27 EUR/GBP -0,24 % 0,83380 GBP 01:46:01 EUR/CHF -0,04 % 0,92050 CHF 01:46:01 EUR/JPY -0,20 % 176,114 JPY 01:46:00

Pistorius zu Besuch in Bergen: Bundeswehr bekommt Drohnenregiment

Welt

Stand: 01.10.2026 19:30 Uhr

Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) war am Donnerstag auf dem Truppenübungsplatz in Bergen (Landkreis Celle) zu Besuch. Dort gab er die Aufstellung eines eigenen Drohnenregiments der Bundeswehr bekannt.

Das Regiment soll aus bis zu 600 Männern und Frauen bestehen und auch Kamikazedrohnen einsetzen können. Das sagte Pistorius bei seinem Truppenbesuch. "Wer sich zu Land durchsetzen will, der muss eben den Kampf mit unbemannten Systemen beherrschen", sagte Pistorius weiter. Das neue Regiment soll im Laufe des Jahres 2027 aufgebaut werden und auch über eine Kompanie für den elektromagnetischen Kampf verfügen.

Termin auf dem Truppenübungsplatz

Der Termin diente dazu, neue Ideen, Waffen und Komponenten von der Armee zusammen mit Forschern und Entwicklern zu testen. Insgesamt 40 Systeme wurden dabei in Szenarien auf dem Truppenübungsplatz geprüft. Zu sehen gab es etwa eine Drohne, die Sensoren in Form von Ahornsamen abwirft - damit kann weit vor der Front aufgeklärt oder Kommunikation gestört werden. Eine größere Transportdrohne, die Roboter in Gebiete transportieren soll, wo Soldaten nicht hinkommen, wurde ebenso präsentiert wie unbemannte Fahrzeuge verschiedener Größen, teilweise auch bewaffnet. Auch Systeme zur Drohnenabwehr wurden gezeigt.

"Experimentalserie Land"

Im Rahmen der "Experimentalserie Land", zu der das Projekt "Labor im Gelände" gehört, testet die Bundeswehr, welche Systeme unter Umständen in die Truppe eingeführt werden können, darunter auch Dinge, die noch gar nicht marktreif sind. Entscheidend ist dabei laut Bundeswehr, dass Forscher, Entwickler und Nutzer die Tests "Hand in Hand" durchführen. Der Vorteil: Soldaten und Ingenieure befinden sich im direkten Austausch, die Ergebnisse werden rückgemeldet und die Industrie könne so besser entwickeln. Neben Einzeltestungen gibt es auch Integrationstestungen - hier wird überprüft, ob ein neues System in die bestehende Infrastruktur der Bundeswehr integriert werden könne.

Drohnen sind wichtiges Thema

← Zurück zu News

Bereit für Ihre kostenlose E-Mail?

512 MB Speicher, modernes Webmail und ein News-Portal — kostenlos starten.

Jetzt kostenlos registrieren