Plane: Update der Open-Source-Alternative zu Jira
close notice This article is also available in English. It was translated with technical assistance and editorially reviewed before publication. . Mit Version 1.4.0 bringt Plane zwei wichtige neue Funktionen: Es gibt jetzt leichtgewichtige REST-API-Endpunkte für Listenansichten und eine nach Features aufgeteilte Übersetzungsarchitektur. Gleichzeitig haben die Entwickler die Webhooks, Telemetrie, Log-Aufbewahrung, Barrierefreiheit und den Betrieb hinter Reverse Proxies verbessert. Plane ist eine Open-Source-Software fürs Projektmanagement, die sich als Alternative zu Jira, Linear, Monday und ClickUp insbesondere an Softwareentwickler richtet. Weiterlesen nach der Anzeige Neu sind die schlanken Listen-Endpunkte für Projekte, Mitglieder, Zyklen und Module. Statt die vollständigen Objektlisten auszugeben, liefern sie ausschließlich die für die jeweilige Auswahl oder Synchronisation notwendigen Daten. Wenn eine externe Anwendung also zum Beispiel nur eine Projekt-Auswahlliste mit ID und Namen anzeigen soll, muss sie nicht mehr alle Informationen zu den Projekten abrufen. Laut Release Notes übernehmen die neuen Endpunkte die bestehenden Regeln der vollständigen Listen-Endpunkte hinsichtlich Sortierung und Berechtigungen. Gezielter übersetzen Außerdem wechselt das Projekt auf das Internationalisierungspaket react-i18next und organisiert Übersetzungen ab sofort als JSON-Dateien je nach Funktionsbereich. Infolgedessen liegen die Texte getrennt zum Beispiel für Workspace, Projekt, Work Item, Zyklus oder Intake vor, statt wie bislang in einer großen TypeScript-Datei. Wer eine der 19 Übersetzungen verbessern will, kann das jetzt also gezielter und mit weniger Konflikten bei parallelen Änderungen tun. Bei den Schnittstellen ändert sich mit dem Schritt nichts, sie bleiben kompatibel. Webhook-Payloads erhalten mit Version 1.4.0 zusätzlich den workspace_slug. So können Empfänger Ereignisse direkt – also ohne zusätzliche API-Abfrage – einem Workspace zuordnen. Wenn man Plane selbst betreibt, übermittelt die integrierte Telemetrie der eigenen Instanz die Kennzahlen künftig als OTLP-Metriken statt als OTLP-Traces. Das soll die Auswertung von Zähler- und Bestandswerten, also für Nutzer, Projekte und Seiten, vereinfachen. Außerdem speichert Plane die Instanz-Logs von nun an ausschließlich in PostgreSQL; für unterschiedliche Logtypen kann man eigene Aufbewahrungsfristen festlegen. Schließlich gibt es einige Verbesserungen bei der Administrationsoberfläche im Bereich Barrierefreiheit: Hierzu gehören Beschriftungen für reine Icon-Buttons, aussagekräftigere Link-Texte, eine korrigierte Tab-Reihenfolge und per Tastatur erreichbare Schließen-Elemente. Hinzu kommen kleinere Updates, unter anderem wertet Nginx den Header X-Forwarded-For nun korrekt aus, sowie Bug- und Security-Fixes.